Gewinn der Wechselstuben in Paraguay sinkt im ersten Quartal um 18,1 Prozent – Aufwertung des Guaraní

Die paraguayischen Wechselstuben verzeichneten im ersten Quartal einen Gewinn von G. 27.388 Millionen (4,2 Millionen US-Dollar), ein Rückgang von 18,1 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2025. Die Aufwertung des Guaraní gegenüber dem Dollar verringerte die Bewertungsmarge um 35,7 Prozent, so die Beratungsfirma Mentu.

Die Wechselstuben Paraguays schlossen das erste Quartal 2026 mit einem Gewinn von G. 27.388 Millionen (4,2 Millionen US-Dollar) ab, einem Rückgang von 18,1 Prozent im Jahresvergleich – dem stärksten seit Jahresbeginn. Das Ergebnis spiegelt die Kombination aus geringerer operativer Marge und einer starken Aufwertung des Guaraní wider.

Laut der Beratungsfirma Mentu sank die operative Marge der Wechselstuben im Jahresvergleich um 2,8 Prozent auf G. 78,91 Millionen (12 Millionen US-Dollar). Innerhalb dieser Summe stieg der Gewinn aus Devisengeschäften nominal um G. 27.612, was auf eine relativ bessere Devisenposition hindeutet, begünstigt durch die Aufwertung der Landeswährung.

Allerdings war der Rückgang des Wechselkurses des Guaraní gegenüber dem Dollar um 18,6 Prozent im Berichtszeitraum einer der Faktoren, die den Gewinn belasteten. Die Bewertungsmarge – die Differenz zwischen dem Buchwert und dem Marktwert der Fremdwährungspositionen – brach im Jahresvergleich um 35,7 Prozent ein und schränkte das Gesamtergebnis ein, erklärte Mentu.

Der kommerzielle Dollar schloss die letzte Sitzung bei einem Verkaufskurs von G. 6.170.