Maquila-Regime treibt Produktion von Premium-Marken in Paraguay an; Sektor diversifiziert sich in Dienstleistungen und Technologie

Das paraguayische Maquila-Regime zieht Marken wie Lacoste, Wrangler, Fila und Good American an, die bereits im Land produzieren. Das System bietet Steuerbefreiung für Rohstoffe und Maschinen, sofern das Endprodukt exportiert wird. Neben der Bekleidungsindustrie expandiert der Sektor in Dienstleistungen wie Telemedizin und Softwareentwicklung und konzentriert sich auf vier strategische Zonen.

Maquila impulsiona produção de marcas premium no Paraguai; setor diversifica para serviços e tecnologia
Maquila impulsiona produção de marcas premium no Paraguai; setor diversifica para serviços e tecnologia

Paraguay hat sich als Industriestandort in Südamerika etabliert und zieht internationale Prestigemarken wie Lacoste, Wrangler, Fila und Good American an, die bereits „Hergestellt in Paraguay“ auf ihren Etiketten tragen. Motor dieses Phänomens ist das Maquila-Regime, ein System steuerlicher Anreize, das ausländischen Unternehmen die zollfreie Einfuhr von Rohstoffen und Maschinen ermöglicht, sofern die gesamte Produktion exportiert wird.

Brancheninformationen zufolge machen drei Faktoren das Land in der Region wettbewerbsfähig: niedrige Betriebskosten, qualifizierte Arbeitskräfte und die strategische Lage. Neben bereits etablierten Marken wie Polo Wear hat sich der Sektor diversifiziert und umfasst nun Dienstleistungen wie Telemedizin und Softwareentwicklung für ausländische Märkte.

Die Fabriken konzentrieren sich auf vier strategische Zonen, die logistische Infrastruktur und Zugang zu Exportrouten bieten. Das Maquila-Regime ist zu einem wichtigen Motor der paraguayischen Wirtschaft geworden, schafft Arbeitsplätze und Devisen und positioniert das Land als Industriezentrum, das nicht nur Getreide und Energie, sondern auch Mode, Technologie und industrielle Qualität exportiert.