Operation „Cable Guy Ñemopotî“ zerschlägt Mikrohandelsnetz in Luque

Beamte der SENAD führten in Abstimmung mit Staatsanwalt Marco Amarilla gleichzeitige Durchsuchungen in zwei Häusern im Stadtteil Maramburé in Luque durch und stellten 343,4 Gramm Kokainpaste und 14,3 Gramm Kokain sowie Bargeld, Feinwaagen, Mobiltelefone und einen Mitsubishi-Pick-up sicher. Zwei Verdächtige wurden festgenommen: Nicolás Aguilera, 53, vorbestraft wegen Drogenhandels, und Néstor Damián Martínez Machuca, 27, vorbestraft wegen schweren Diebstahls. Die Operation ist Teil des Aktionsplans gegen Drogenmissbrauch – SUMAR.

Die Nationale Antidrogenbehörde (SENAD) führte über ihre Direktion für städtische Einsätze in Abstimmung mit Staatsanwalt Marco Amarilla am Donnerstag gleichzeitige Durchsuchungen in zwei Wohnhäusern im Stadtteil Maramburé in Luque durch. Die Aktion mit dem Namen „Cable Guy Ñemopotî“ zielte darauf ab, ein Vertriebsnetz für Drogen im Kleinhandel zu zerschlagen.

Bei dem Einsatz wurden 343,4 Gramm Kokainpaste – das entspricht rund 2.403 Crack-Dosen – und 14,3 Gramm Kokainhydrochlorid, etwa 28 Dosen, sichergestellt. Insgesamt entzog die Operation dem Verkehr fast 2.431 Drogeneinheiten, die nach Angaben der Ermittler Konsum- und Verkaufsstellen in der Region versorgt hätten.

Neben den illegalen Substanzen beschlagnahmten die Beamten Bargeld, Feinwaagen, Mobiltelefone und einen Mitsubishi-Pick-up, der mutmaßlich für die Logistik des Netzwerks genutzt wurde.

Festgenommen wurden Nicolás Aguilera, 53, bekannt als „Kolá“, der bereits wegen Drogenhandels vorbestraft ist, sowie Néstor Damián Martínez Machuca, 27, der wegen schweren Diebstahls aktenkundig ist.

Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass die beiden Häuser Teil einer gemeinsamen Struktur für den Vertrieb von Betäubungsmitteln waren, deren Aktivität das soziale Umfeld stark belastete und problematischen Konsum, Unsicherheit sowie weitere mit dem Mikrohandel verbundene Delikte begünstigte. Die SENAD betonte, dass der Mikrohandel eine der schädlichsten Erscheinungsformen des Drogenhandels ist, da er sich unmittelbar auf Wohnviertel und gefährdete Gemeinschaften auswirkt und besonders Jugendliche und Familien trifft.

Der Einsatz ist Teil des Aktionsplans gegen Drogenmissbrauch – SUMAR, der darauf abzielt, das Drogenangebot zu verringern und Räume zurückzugewinnen, die von kriminellen Strukturen des Kleinhandels besetzt sind.