Drei bewaffnete Männer unter Brücke in Asunción festgenommen; gaben an, angeln zu wollen, hatten aber keine Ausrüstung dabei

Die Polizei nahm drei bewaffnete Männer mit modifizierten Gewehren, Patronen und Macheten unter der Brücke Héroes del Chaco an der Costanera Norte von Asunción fest. Die Verdächtigen gaben an, angeln zu wollen, führten jedoch keine Angelruten, Haken oder Angelzubehör mit. Die Waffen, selbstgefertigt, sind laut den Beamten typisch für Viehdiebstahl.

Drei Männer wurden am Mittwochnachmittag unter der Brücke Héroes del Chaco an der Costanera Norte von Asunción festgenommen, nachdem sie mit modifizierten Langwaffen, Patronen und Macheten aufgegriffen worden waren. Der Einsatz erfolgte gegen 17 Uhr, nachdem ein Fußgänger Streifenpolizisten auf Personen aufmerksam gemacht hatte, die verdächtige Gegenstände in Taschen und Rucksäcken trugen.

Die Polizisten sprachen die Gruppe an und fanden ein improvisiertes Arsenal vor: Druckluftgewehre, die für Kaliber 22 umgebaut worden waren, eine Schrotflinte Kaliber 28, 27 intakte Patronen, große Macheten und einen Wetzstahl zum Schärfen von Messern. Der Unteroffizier Vicente Maldonado von der Abteilung für touristische Sicherheit erklärte, dass Waffen dieser Art häufig bei Viehdiebstählen verwendet werden.

Die Festgenommenen – Juan Bareiro Benítez (68), Víctor Fabián Aquino Portillo (32) und Eduardo Ramón Mallorquín Gómez (69) – gaben an, auf dem Weg zu einem Angelausflug gewesen zu sein. Allerdings trug keiner von ihnen Angelruten, Rollen, Haken oder sonstige Ausrüstung, die mit dieser Tätigkeit in Verbindung steht. „Sie hatten nur diese Elemente, die wir hier sehen“, erklärte Maldonado.

Keiner der drei hat laut Polizeiakte eine Vorstrafe. Sie wurden der diensthabenden Staatsanwältin Hermenegilda Cubilla von der Strafabteilung Nr. 2 in Asunción überstellt. Die Ermittlungen dauern an, um das tatsächliche Ziel der Gruppe und die mögliche Verwendung der Waffen zu klären.