Technische Untersuchung soll Herkunft von 22 kg beschlagnahmtem Gold am Flughafen Silvio Pettirossi klären

Die Staatsanwaltschaft Paraguays führt mit Unterstützung von Geologen der brasilianischen Bundespolizei technische Untersuchungen durch, um die Herkunft von fast 22 kg Gold zu bestimmen, das am internationalen Flughafen Silvio Pettirossi beschlagnahmt wurde. Proben wurden bei der Nationalen Förderbank und in einem Bergbaugebiet in Paso Yobái, Guairá, entnommen. Die Sendung im Wert von rund 3 Millionen US-Dollar sollte angeblich nach Panama gehen und soll unter mutmaßlicher Mithilfe lokaler Mitarbeiter erfolgt sein.

Die Staatsanwaltschaft Paraguays hat die Ermittlungen zum illegalen Handel mit fast 22 Kilogramm Gold fortgesetzt, das am internationalen Flughafen Silvio Pettirossi in Asunción beschlagnahmt wurde. Geologen der brasilianischen Bundespolizei, die im Rahmen internationaler Rechtshilfe hinzugezogen wurden, führen technische Analysen durch, um die Herkunft des Edelmetalls zu bestimmen und die Anklage wegen Schmuggels und krimineller Vereinigung zu untermauern.

Koordiniert von den Staatsanwälten Alejandro Cardozo und Francisco Cabrera, begannen die Arbeiten in der paraguayischen Hauptstadt, wo die Experten den Sicherheitsraum der Nationalen Förderbank (BNF) aufsuchten, um Proben der Goldbarren zu entnehmen, die sich in gerichtlicher Verwahrung befinden. Anschließend reiste das Team nach Paso Yobái im Departamento Guairá, einer der wichtigsten Goldabbaugebiete des Landes. Mit gerichtlicher Genehmigung wurden in dem Bergbaugebiet Proben von gediegenem Gold für den Laborvergleich entnommen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die wissenschaftlichen Untersuchungen die Reinheit, die geologische Herkunft und den genauen kommerziellen Wert des beschlagnahmten Metalls ermitteln. Die Ergebnisse werden entscheidend sein, um zu bestätigen, ob die Ladung tatsächlich aus paraguayischem Hoheitsgebiet stammt, und um die Route der kriminellen Struktur nachzuvollziehen.

Der Fall begann im November letzten Jahres, als eine Geheimdienstoperation am internationalen Flughafen Silvio Pettirossi den illegalen Versand von 21 Kilogramm und 960 Gramm Gold in Barren vereitelte, das vorläufig auf rund 3 Millionen Dollar geschätzt wurde. Nach Angaben der Ermittler sollte die Ladung letztlich nach Panama gehen und soll mehrere Sicherheitskontrollen am Flughafen unter mutmaßlicher Mithilfe lokaler Mitarbeiter passiert haben.

Derzeit sind mehrere Personen wegen Schmuggels und krimineller Vereinigung angeklagt. Die Staatsanwaltschaft setzt die Ermittlungen fort, um die Hauptverantwortlichen der Organisation zu identifizieren und die Herkunft sowie die Route des beschlagnahmten Metalls zu bestätigen.