ADEC veranstaltet internationalen Kongress über fairen Handel inspiriert vom Fair Play

Die Vereinigung Christlicher Unternehmer (ADEC) wird im Juni ihren Internationalen Kongress zum Thema Fair Play im Geschäftsleben abhalten. Die Veranstaltung zielt darauf ab, fairen Handel und Geschäfte mit ‚menschlichem Antlitz‘ zu fördern, im Einklang mit der Soziallehre der Kirche und dem von der paraguayischen Bischofskonferenz für 2026 ausgerufenen Jahr des Gemeinwohls.

Die Vereinigung Christlicher Unternehmer (ADEC) wird in der ersten Juniwoche ihren Internationalen Kongress abhalten, inspiriert vom sportlichen Konzept des Fair Play. Die Initiative schlägt einen langen und komplexen Weg vor, um fairen Handel im Geschäftsleben zu etablieren, mit tiefgreifenden Überprüfungen in allen Bereichen, um das zu erreichen, was der Gründer des Opus Dei, der heilige Josemaría Escrivá, als ‚Geschäfte mit menschlichem Antlitz‘ bezeichnete und was von Papst Johannes Paul II. aufgegriffen wurde.

Der Kongress findet im Kontext des von der paraguayischen Bischofskonferenz für 2026 ausgerufenen Jahres des Gemeinwohls statt. Gerechtigkeit, vom Katechismus definiert als ‚der beständige und feste Wille, Gott und dem Nächsten zu geben, was ihnen zusteht‘, ist eine der Kardinaltugenden, neben Mäßigung, Tapferkeit und Klugheit. Fairen Handel nähert sich der Soziallehre der Kirche und Initiativen wie Unternehmerische Sozialverantwortung (CSR), ESG (Environmental, Social, Governance), Positiver Kapitalismus und Inklusiver Kapitalismus.

Nach Angaben der ADEC besteht der erste Schritt darin, das Konzept der Gerechtigkeit richtig zu verinnerlichen, was herausfordernd sein kann. Oft erwarten die Menschen Gehaltserhöhungen aufgrund persönlicher Bedürfnisse und nicht aufgrund von Verdiensten oder der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Ebenso wünschen sie sich Gesundheit, Bildung, Wohnung und Transport als universelle Rechte kostenlos, vergessend, dass sie solide Finanzierungsquellen benötigen. Der Kongress schlägt vor, dass jeder Unternehmer Verträge, Preispolitiken, Leistungen und Satzungen überprüft, was Überzeugung, Lernen, Übung und ständige Korrekturen erfordert, um Rechte zu respektieren und Harmonie, Gerechtigkeit und Gemeinwohl zu fördern.

Der zweite Punkt ist, dass die Suche nach fairen Geschäften nicht auf große Konzerne oder etablierte Unternehmen beschränkt ist; sie beginnt mit jedem Einzelnen und erstreckt sich auf alle Arten von Beziehungen. In einer Zeit, in der die Bevölkerung eine Senkung der Importpreise, eine Korrektur der Mindestlohnformel und Anpassungen fordert, damit der Staat die Entwicklung fördert, sind Dialog und Handeln dringend erforderlich. Der Kongress lädt zur Reflexion und zum Mut ein, diesen Weg mit der Hilfe des Heiligen Geistes zu beschreiten.