Am Mittwochabend, dem 20. Mai, führte die Reality-Show Gran Hermano: Generación Dorada ihren Repechaje durch, bei dem vier ehemalige Teilnehmer ins Haus zurückkehrten. Zwei wurden durch die Zuschauerstimmen ausgewählt, zwei weitere erhielten die sogenannten „Golden Tickets“, Freikarten der Produktion. Carmiña Masi, eine paraguayische Moderatorin, die zuvor wegen als rassistisch angesehener Äußerungen gegen ihre Kollegin Jenny Mavinga ausgeschlossen worden war, war eine der Kandidatinnen für den zweiten Freipass.
Bevor das Ticket überreicht wurde, gab die Produktion bekannt, dass die endgültige Entscheidung bei Mavinga liege. Als Mavinga das Mikrofon ergriff, sagte sie: „Ich habe Carmiña vergeben, aber nein“, überraschte das Publikum und verhinderte die Rückkehr. Der Moment dominierte die sozialen Medien und überschattete die anderen Wiedereingliederungen sowie den Einzug neuer Kandidaten, wie der paraguayisch-brasilianischen Instagramerin Steffy Pereira, die für ihre Zeit bei Calle 7 Paraguay bekannt ist.
Parallel dazu flammte die Kontroverse um die Tänzerin und Choreografin Jessica Torres wieder auf. Torres teilte auf ihren sozialen Kanälen den Satz: „Die Gesellschaft hat sich so sehr an verweichlichte Männer gewöhnt, dass sie, wenn sie einen echten sieht, denkt, sie seien Machos.“ Die Aussage rief Kritik von verschiedenen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens hervor. Der Journalist und Moderator Sebastián Rodríguez antwortete auf Instagram: „Menschen wie Jessi bewirken, dass denkende Menschen, keine Schafe, sich von religiösen Kulten abwenden. Sie zeigen stets mit dem Finger und verurteilen Entscheidungen und manchmal auch Umstände (wie die Sexualität, die man sich nicht aussucht) der Menschen.“ Er fügte hinzu, dass „Religion eine Frage des Glaubens ist. Das wahre Leben findet auf der Straße statt, unter alleinerziehenden Müttern, unter den Verweichlichten, unter den Frauen, die sich entscheiden, unabhängig zu sein.“
Der Klatschreporter Toñito Gaona äußerte sich ebenfalls und sagte: „Ich weiß nicht, ob sie die Nachricht ihrem eigenen Mann widmet, denn ihr Mann ist sehr verweichlicht, und sie hatte immer super verweichlichte Freunde.“ Gaona erinnerte an einen Ex-Freund von Torres, den sie „chocolatito“ nannte, und beschrieb ihn als „super mädchenhaft, super verweichlicht“.
Inmitten der Kontroversen bereiten sich der ehemalige Gouverneur von Alto Paraná, Roberto González Vaesken, 64, und seine Partnerin Kallytha Lopes, 26, auf die Ankunft ihres ersten Kindes vor. Das Paar machte eine Fotosession vor der Geburt, die Lopes zu Ehren des Muttertags in Paraguay veröffentlichte. Die Beziehung, die durch den Altersunterschied und Lopes‘ Barbie-Puppen-Look auffiel, sorgte für Kommentare, doch das Paar bleibt vereint.