Der portugiesische Trainer José Mourinho steht kurz davor, wieder die Leitung von Real Madrid zu übernehmen. Obwohl es keine offizielle Ankündigung gibt, sollen die Gespräche zwischen Präsident Florentino Pérez und seinem Agenten Jorge Mendes an diesem Montag entscheidend vorangeschritten sein, so nicht unabhängig bestätigte Informationen europäischer Medien.
Die Einigung soll eine zentrale Bedingung von Mourinho beinhalten: eine entscheidende Rolle in der sportlichen Planung mit Entscheidungsbefugnis über Transfers und voller Rückendeckung der Vereinsführung. Der Trainer möchte interne Spannungen vermeiden, wie sie seine früheren Amtszeiten im Verein prägten, und setzt auf eine stärker abgestimmte Struktur zwischen Trainerstab und Präsidium.
Der Vertrag soll diesen Versionen zufolge zwei Spielzeiten bis 2028 laufen. Die offizielle Bestätigung der Vereinbarung hängt jedoch nicht nur vom sportlichen Aspekt ab. Der institutionelle Kontext von Real Madrid ist entscheidend: Die Ankündigung soll erfolgen, sobald die Wahlsituation geklärt ist. Wenn Florentino Pérez ohne Gegenkandidaten im Amt bleibt, könnte die Bestätigung sofort erfolgen; andernfalls bleibt sie vom Ausgang der Wahlen abhängig.
Die mögliche Rückkehr von Mourinho sorgt bereits für Erwartungen. Seine erste Amtszeit beim Verein zwischen 2010 und 2013 brachte Titel und eine wettbewerbsfähige Identität, die Epoche prägte. Nun, da Real Madrid seine europäische Dominanz festigen will, ist der Name des Portugiesen erneut eine starke Option, um dieses Ziel zu erreichen.
Bislang gibt es weder Unterschrift noch Vorstellung, aber die Lage deutet auf eine Rückkehr hin, die nicht mehr fern zu sein scheint.