Museen öffnen ihre Türen: Achte Ausgabe von "Los museos se muestran" im Hafen von Asunción
Am Samstag, dem 16. Mai 2026, findet im Kulturzentrum des Hafens von Asunción die achte Ausgabe von "Los museos se muestran" statt. Rund vierzig Institutionen aus ganz Paraguay präsentieren ihre Sammlungen und pädagogischen Ansätze bei diesem eintrittsfreien Event. Unter dem Motto "Der Hafen als Treffpunkt" und im Einklang mit dem ICOM-Leitmotiv "Museen vereinen eine gespaltene Welt" werden die soziale Rolle von Kulturerbe in Krisenzeiten, partizipative wissenschaftliche Vermittlung und die Rettung jesuitischen Gedächtnisses diskutiert.
Die achte Ausgabe der Veranstaltung "Los museos se muestran" findet am Samstag, dem 16. Mai 2026, im Kulturzentrum des Hafens von Asunción statt. Unter dem Motto "Der Hafen als Treffpunkt" versammeln sich rund vierzig Museen, Kulturzentren und Forschungseinrichtungen aus dem ganzen Land von 10:00 bis 22:00 Uhr, um Teile ihrer Sammlungen und pädagogischen Angebote einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung, kuratiert von Alicia Elias, Leticia Alvarenga und Javier Palma, steht im Einklang mit dem internationalen Motto des Internationalen Museumsrates (ICOM): "Museen vereinen eine gespaltene Welt". Ziel ist es, die Rolle von Museen als Orte der kulturellen Vermittlung, der Bewahrung von Erinnerungen und des Aufbaus sozialer Bindungen in Zeiten von Krisen und kulturellen Umwälzungen zu reflektieren.
Zu den teilnehmenden Institutionen gehören unter anderem die Fundación Museo de Ciencias, das Museo Fundación Demetrio Ortiz, das Museo Fernández Caballero, das Museo Judío del Paraguay, das Museo de ITAIPÚ Tierra Guaraní, das Museo Ferroviario Estación Central de Asunción und das Centro Cultural de España en Asunción. Auch das Museo de Sillas Asunción (MUSA) und verschiedene "Casa Bicentenario"-Einrichtungen für Musik, Literatur, Tanz und Theater sind vertreten.
Das Programm beginnt um 10:00 Uhr mit der offiziellen Eröffnung. Um 11:00 Uhr folgen Begrüßungsworte mit Simultanübersetzung und eine künstlerische Darbietung. Um 11:30 Uhr leitet die Kuratorin Selva Acosta eine Führung.
Die akademischen Diskussionsrunden finden im Auditorium des Kulturzentrums statt. Um 14:00 Uhr spricht Gonzalo Recalde Ramírez über "Creando comunidad desde el lenguaje" (Gemeinschaft durch Sprache schaffen). Um 15:00 Uhr reflektiert der Wissenschaftsjournalist Eduardo Quintana in seinem Vortrag "¿Para qué sirven los museos cuando el mundo se rompe?" (Wozu dienen Museen, wenn die Welt zerbricht?) über die soziale Funktion von Museen in Krisenzeiten.
Um 16:00 Uhr präsentiert Silvia Rossanna Rey Méndez "Tekorenda: el patrimonio como sitio de vida, memoria y desarrollo comunitario" (Tekorenda: Kulturerbe als Ort des Lebens, der Erinnerung und der gemeinschaftlichen Entwicklung). Um 17:00 Uhr stellen María Stella Bogarín Frutos und Jorge Benítez Cabral die "Rescate de la historia guaraní-jesuítica de Santiago, Misiones" (Rettung der Guaraní-Jesuiten-Geschichte von Santiago, Misiones) vor. Den Abschluss bildet um 18:00 Uhr ein Vortrag von Camilo de Mello Vasconcellos über das "Museo de Arqueología y Etnología de la USP: perfil y perspectivas de un museo antropológico brasileño" (Archäologie- und Ethnologiemuseum der USP: Profil und Perspektiven eines brasilianischen anthropologischen Museums).
Die Veranstaltung wird unterstützt vom Banco Sudameris, der Fundación MUCI und CAF – Banco de Desarrollo de América Latina y el Caribe. Weitere Sponsoren sind die Secretaría Nacional de Cultura, die Fundación Itaú und das Centro Cultural del Puerto.