Mario Abdo Benítez attackiert „Bande von Banditen“ und nennt eigene Bewegung „Bewegung der Angeklagten“

Der ehemalige paraguayische Präsident Mario Abdo Benítez hat in einer Rede in Luque scharf gegen eine seiner Ansicht nach allmächtige politisch-wirtschaftliche Elite gewettert. Er bezeichnete seine eigene Bewegung als „Bewegung der Angeklagten“ und rief seine Anhänger auf, sich nicht einschüchtern zu lassen.

Mario Abdo Benítez critica 'cúpula de bandidos' e chama movimento de 'imputados' em discurso em Luque
Mario Abdo Benítez critica 'cúpula de bandidos' e chama movimento de 'imputados' em discurso em Luque

Der ehemalige paraguayische Präsident Mario Abdo Benítez hat bei einem Auftritt in der Stadt Luque eine deutliche politische Kampfansage formuliert. Wie die Nachrichtenseite 1000 Noticias berichtet, griff der Ex-Präsident eine „cúpula de bandidos“ (Bande von Banditen) an, die seiner Darstellung nach weiterhin die politische und wirtschaftliche Macht im Land konzentriere.

In seiner Rede erklärte Abdo Benítez, seine politische Bewegung sei „die Bewegung der Angeklagten“ – eine Anspielung auf laufende Ermittlungen und Gerichtsverfahren gegen mehrere Führungsfiguren aus seinem Umfeld. Er betonte, dass seine Regierung vor fünf Jahren nicht bereit gewesen sei, sich dieser von ihm kritisierten Elite zu unterwerfen. Diese Kreise hätten seine Bewegung damals unterschätzt, so der Ex-Präsident.

Abdo Benítez rief seine Anhänger und Parteifreunde dazu auf, standhaft zu bleiben: „Lasst euch nicht unter Druck setzen und habt keine Angst“, wurde er von 1000 Noticias zitiert. Die Rede gilt als Versuch, die eigene Basis zu mobilisieren und die Position seines Lagers im aktuellen politischen Klima zu festigen.