Die Leiche von María Celeste Segovia Colmán, 31 Jahre alt, wurde am Dienstagnachmittag in einem Gebüsch in der Siedlung Itá Yvate’i, Distrikt Nueva Italia, Departamento Central, gefunden. Das Opfer, alleinerziehende Mutter von zwei kleinen Kindern und als Tagelöhnerin tätig, lebte in der Siedlung Isla Guavirá, derselben Gemeinde.
Nach Angaben der Polizei wurde sie mit einem Messerstich in den Hals getötet, und die Leiche wurde mit Kokosblättern bedeckt. Die Tatwaffe wurde sichergestellt.
Der Hauptverdächtige, Facundo Mauricio Balbuena Villasboa, 19, wurde auf frischer Tat festgenommen. Er stand bereits unter Hausarrest und wartete auf seinen Prozess wegen versuchten Totschlags – vor vier Jahren soll er eine Waffe mit in die Schule genommen und auf eine Mitschülerin geschossen haben. Zudem wurde in seinem Haus ein Motorrad der Marke Kenton Shark gefunden, das im Departamento Alto Paraná als gestohlen gemeldet war.
Nach Darstellung des jungen Mannes gegenüber den Behörden waren er und María Celeste ein Liebespaar, aber seit etwa vier Monaten nicht mehr zusammen. Am Tag der Tat soll sie ihm gesagt haben, dass sie schwanger sei. Balbuena habe sie aufgefordert, abzutreiben, aber angesichts ihrer Weigerung sei es zu einem Streit gekommen, der dem Angriff vorausging.
Nach der Tat soll er die Leiche zum Gebüsch transportiert und versucht haben, sie zu verstecken. Anschließend erzählte er einem Freund davon, der ihn bei der Familie des Opfers anzeigte, was zur Auffindung der Leiche führte.