Anklage gegen Ehefrau von Marset schreitet voran, während Regierung Zahlungsplan für Mai veröffentlicht

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Gianina García Troche wegen Geldwäsche aus dem Drogenhandel erhoben, während das Wirtschaftsministerium bekannt gab, dass die Gehalts- und Sozialleistungszahlungen für Mai an diesem Freitag beginnen.

Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen veröffentlichte den Zahlungsplan für den Monat Mai, der an diesem Freitag mit den Überweisungen an Veteranen, Rentner und Begünstigte des Programms für ältere Erwachsene beginnt.

Am Montag sind die Pensionäre der Caja Fiscal an der Reihe. Die Gehälter der öffentlichen Bediensteten werden ab Dienstag ausgezahlt, beginnend mit den Verwaltungsangestellten und dem Personal des Ministeriums für öffentliche Gesundheit und soziale Wohlfahrt.

Am Mittwoch erhalten die Angehörigen der Sicherheitskräfte, der Justiz und der Departementsverwaltungen ihre Bezüge. Die Zahlung an die Mitarbeiter des Bildungsministeriums und der nationalen Universitäten ist für Donnerstag vorgesehen. Der Freitag bleibt für ausstehende persönliche Dienstleistungen reserviert.

Unterdessen erhob der Staatsanwalt Deny Pak von der Spezialeinheit zur Bekämpfung des Drogenhandels formelle Anklage gegen Gianina García Troche, die Lebensgefährtin des mutmaßlichen uruguayischen Drogenbosses Sebastián Marset, und beantragte, den Fall zur mündlichen und öffentlichen Verhandlung zuzulassen.

Die Anklage bezeichnet García Troche als aktives und zentrales Element im Geldwäschesystem der von Marset und Miguel Ángel Insfrán, bekannt als „Tío Rico“, geführten kriminellen Organisation. Der Anklage zufolge war sie direkte Nutznießerin der illegalen Gewinne aus dem internationalen Kokainhandel und an der Einschleusung dieser Mittel in das nationale Finanzsystem beteiligt.

Das Dokument wurde der Strafrichterin für organisierte Kriminalität, Rosarito Montanía, übergeben, die nun den Antrag prüfen und die Vorverhandlung anberaumen muss.

Den Ermittlungen zufolge nutzte García Troche das Geld illegaler Herkunft, um einen hohen Lebensstandard zu finanzieren, in einen Fußballverein zu investieren, Unternehmen zu gründen und Luxusgüter zu erwerben. Kernstück der ihr zugeschriebenen Geldwäschestruktur war die Gründung der Gesellschaft Grupo San Jorge SA, die unter dem Fantasienamen „Total Cars“ firmierte. Die Angeklagte hielt 75 Prozent der Anteile und bekleidete den Vorsitz des Unternehmens.

Für die Staatsanwaltschaft wurde die Firma mit dem alleinigen Ziel gegründet, Drogengelder in den legalen Finanzkreislauf einzuschleusen, und diente als Tarnung, um legale Handelsgeschäfte vorzutäuschen und die millionenschweren Geldbewegungen aus dem Umfeld Marsets zu rechtfertigen.