Maquiladora-Werk in Hohenau soll 600 Arbeitsplätze schaffen und täglich 20 Tonnen Langostinos verarbeiten

Mit einer Investition von 40 Millionen US-Dollar wird Subatlantic Paraguay in Hohenau, Itapúa, ein industrielles Kühlhaus errichten, das täglich 20 Tonnen argentinische Langostinos für den Export nach Europa, Kanada und die USA verarbeitet und bis zu 600 direkte Arbeitsplätze schafft.

Die Stadt Hohenau im Departamento Itapúa bereitet sich auf die Ansiedlung einer Langostino-Verarbeitungsanlage vor, die die lokale Wirtschaft ankurbeln soll. Das Projekt der Firma Subatlantic Paraguay umfasst eine Investition von rund 40 Millionen US-Dollar und soll nach Angaben von Bürgermeister Enrique Hahn bis zu 600 direkte Arbeitsplätze schaffen.

Die Anlage wird im Maquiladora-System betrieben und täglich 20 Tonnen Langostinos verarbeiten, die vor Puerto Madryn, Argentinien, gefangen werden. Das Produkt wird gefroren auf dem Landweg nach Hohenau transportiert, dort sortiert, verpackt und hauptsächlich nach Europa, Kanada und in die USA exportiert.

Hahn teilte mit, dass das Kühlhaus praktisch fertig sei und die Vorstellungsgespräche zur Auswahl der ersten 200 Arbeiter bereits begonnen hätten. Ziel sei es, in drei Schichten rund um die Uhr zu arbeiten und so die 600 direkten Arbeitsplätze zu erreichen.

Das Projekt ist Teil eines Industrieparks, der in einer öffentlich-privaten Partnerschaft entwickelt wird: Die Gemeinde Hohenau stellt die Grundstücke zur Verfügung, und die Investoren erwerben die Parzellen zu Vorzugspreisen. Hahn betonte die Unterstützung von Präsident Santiago Peña und staatlichen Stellen, um die notwendige Infrastruktur zu ermöglichen, darunter ein Umspannwerk mit 26 Megawatt für den Park.

Neben der Langostino-Anlage kündigte der Bürgermeister weitere Industrieprojekte an, darunter eine Kissenfabrik und eine Bohnenverarbeitungsanlage für den Export, die Hohenau zu einem neuen Industriestandort im Süden des Landes festigen sollen. „Der Industriesektor schafft die meisten Arbeitsplätze, und wir wollen die strategische Lage Hohenaus nahe Argentinien und Brasilien nutzen, um Investitionen anzuziehen“, sagte Hahn.