Die stellvertretende Staatsanwältin Soledad Machuca wurde im Rahmen einer vom Generalstaatsanwalt Emiliano Rolón angeordneten Umstrukturierung aus der Abteilung für Wirtschafts- und Korruptionsdelikte (UDEA) und dem Bereich Geldwäsche entfernt. Sie hinterlässt eine Spur von liegengebliebenen oder auf umstrittene Weise abgeschlossenen sensiblen Verfahren, was Forderungen nach einer Prüfung und Kritik von Anwälten und Politikern auslöst.
Soledad Machuca
Der Generalstaatsanwalt des Staates, Emiliano Rolón, hat die stellvertretende Staatsanwältin María Soledad Machuca aus der Spezialeinheit für Wirtschaftsdelikte und Korruptionsbekämpfung sowie aus der Einheit für Geldwäsche entfernt, nachdem Fragen zu einer angeblichen Einstellung von prominenten Fällen aufgekommen waren. Nancy Salomón übernimmt das Amt.
Generalstaatsanwalt Emiliano Rolón ersetzte die stellvertretende Staatsanwältin Soledad Machuca an der Spitze der UDEA durch Nancy Salomón. Machuca, beschuldigt, eine Anzeige gegen den ehemaligen Senator Hernán Rivas vertuscht zu haben, sieht sich einem Verfahren vor dem JEM gegenüber und wurde von Senatorin Yolanda Paredes als „schwarzer Mönch“ bezeichnet.
Das Jurado de Enjuiciamiento de Magistrados (JEM) befasst sich seit Oktober 2023 nicht mehr mit der Anklage gegen die stellvertretende Staatsanwältin Soledad Machuca, der vorgeworfen wird, die Ermittlungen zum angeblich gefälschten Anwaltstitel des ehemaligen Cartismo-Senators Hernán Rivas verschleppt zu haben. Die von Abgeordneten der Partido Cruzada Nacional eingebrachte Anklage wäre im August 2025 beinahe eingestellt worden, doch ein Antrag von Richter Manuel Ramírez Candia setzte die Entscheidung aus. Seither wurde der Fall nicht wieder auf die Tagesordnung gesetzt.