Ein bewaffneter Angriff auf das Islamische Zentrum von San Diego in Kalifornien endete am Montagnachmittag (18.) mit fünf Toten. Nach Angaben der Polizeibehörde von San Diego drangen zwei Verdächtige – ein 17-jähriger Jugendlicher und ein 19-jähriger junger Mann – in die Moschee im Wohnviertel Clairemont ein und feuerten wahllos auf die Anwesenden.
SWAT-Einsatzkräfte wurden alarmiert und neutralisierten die Schützen nach einer angespannten Phase; diese starben am Tatort. Neben den Angreifern kamen drei erwachsene Zivilisten ums Leben. Die Zahl der Verletzten wurde nicht bekannt gegeben, die Opfer wurden jedoch in Krankenhäuser der Region gebracht.
Der Bürgermeister von San Diego, Todd Gloria, bestätigte die schnelle Notfallevakuierung und bat die Bevölkerung, das Gebiet zu meiden. Schulen und Geschäfte in der Nähe wurden vorsorglich geräumt. Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, dankte den Sicherheitskräften in einer Erklärung für ihr sofortiges Eingreifen.
Die Beweggründe des Angriffs sind noch unbekannt, und die Identitäten der Schützen wurden nicht offiziell bekannt gegeben. Bundes- und lokale Ermittlungen laufen. Als Vorsichtsmaßnahme kündigte die New Yorker Polizeibehörde (NYPD) eine verstärkte Streifentätigkeit in Moscheen der Stadt an, während geprüft wird, ob Verbindungen oder Mittäter an dem Anschlag beteiligt sind.