IPS-Mitarbeiterinnen tragen Wasser in Eimern, nachdem Bauarbeiten von Subunternehmen abgebrochen wurden

Der Präsident des Instituto de Previsión Social (IPS), Isaías Fretes, hat angeprangert, dass Arbeiterinnen der Krankenhauswäscherei Wasser manuell transportieren müssen, da die Wasserversorgung aufgrund unvollendeter Bauarbeiten eines Subunternehmens unterbrochen wurde. Zudem sind zwei der fünf industriellen Waschmaschinen seit drei Jahren defekt.

Die prekäre Situation in einem für den Krankenhausbetrieb wesentlichen Bereich wurde vom Präsidenten des Instituto de Previsión Social (IPS), Isaías Fretes, offengelegt. Er informierte, dass die Mitarbeiterinnen der Wäscherei gezwungen sind, Wasser in Eimern zu tragen, um die täglichen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten der Krankenhauswäsche fortzusetzen.

Laut Fretes befindet sich neben der Wäscherei eine Toilette, die von einem Subunternehmen renoviert wurde. Die Firma habe jedoch vor etwa zwei Monaten die Wasserversorgung unterbrochen und dann die Bauarbeiten abgebrochen, sodass der Bereich keinen normalen Zugang zu diesem grundlegenden Dienst mehr habe.

Der IPS-Präsident bedauerte, dass ein für die Prävention von Krankenhausinfektionen grundlegender Bereich in so mangelhaften Bedingungen sei. Er betonte, dass der Prozess der Krankenhaushygiene genau in der Wäscherei beginne, und hielt die mangelnde historische Aufmerksamkeit für diesen Bereich für besorgniserregend.

Neben dem Wasserproblem gibt es den schlechten Zustand der Industrieanlagen. Fretes gab an, dass von den fünf verfügbaren industriellen Waschmaschinen zwei seit drei Jahren außer Betrieb seien, was die Betriebskapazität des Dienstes erheblich einschränke.

Angesichts dessen schlug der IPS-Präsident die Einführung eines Leasingsystems für die Anschaffung und Wartung der Maschinen vor. Er erklärte, dass durch diesen Mechanismus die Lieferfirmen die beschädigten Geräte ersetzen und die Maschinen alle fünf Jahre erneuern müssten, wodurch hohe Ausgaben und lange Stillstandszeiten vermieden würden.

„Wenn die Maschine kaputtgeht, muss sie ersetzt werden, und nach fünf Jahren wird sie erneut ausgetauscht. Dadurch werden enorme Ausgaben vermieden“, sagte Fretes mit Bezug auf den Vorschlag, der die Modernisierung der Ausrüstung und die Kontinuität des Dienstes sicherstellen soll.