Operation Omega: Kryptowährungen zur Vermarktung von Kinderpornografie in Paraguay genutzt

Die Nationalpolizei und die Staatsanwaltschaft Paraguays führten die Operation Omega durch, die ein Netzwerk zur Vermarktung von Material sexuellen Kindesmissbrauchs zerschlug, das Kryptowährungen wie Bitcoin, Monero und Ethereum nutzte, um Transaktionen zu verschleiern. Ein Verdächtiger wurde in Santa Rita festgenommen und mehr als 35.000 illegale Dateien identifiziert.

Die Nationalpolizei und die Staatsanwaltschaft Paraguays starteten am Montag (18.) die Operation Omega, eine groß angelegte Aktion gegen die Vermarktung von Kinderpornografie mittels Kryptowährungen. Die Aktion, koordiniert von der Fachabteilung für Cyberkriminalitätsermittlung und dem Regionalbüro für Wirtschafts- und Finanzdelikte von Alto Paraná, mit Unterstützung der Staatsanwältinnen Diana Gómez und Ruth Benítez, führte zur Festnahme von William De Souza auf einem Grundstück in der Stadt Santa Rita.

Die kriminelle Organisation nutzte soziale Netzwerke, geheime Foren, verschlüsselte Nachrichten, Cloud-Speicher und P2P-Netzwerke mit VPN, um das Material zu verbreiten. Um Zahlungen zu erhalten, verlangten die Beteiligten Kryptowährungen wie Bitcoin, Monero und Ethereum, um die finanzielle Rückverfolgung zu erschweren. Während der Ermittlungen wurden mehr als 35.000 illegale Dateien im Zusammenhang mit sexuellem Kindesmissbrauch entdeckt.

Den Verdächtigen drohen Anklagen wegen Kinderpornografie, Verbreitung von Material sexuellen Kindesmissbrauchs, Geldwäsche und krimineller Vereinigung. Die Operation Omega ist Teil einer internationalen Anstrengung zur Bekämpfung sexueller Ausbeutung von Kindern in digitalen Umgebungen, mit Koordination zwischen neun Ländern.