Abbau der Hochspannungsmasten an der Costanera Norte in Asunción tritt in die Endphase ein

Der Abbau der Hochspannungsmasten an der Costanera Norte von Asunción ist in die Endphase eingetreten und soll bis Freitag, dem 24. Juli, abgeschlossen werden, wie das Ministerio de Obras Públicas y Comunicaciones (MOPC) Paraguays mitteilte.

Abbau der Hochspannungsmasten an der Costanera Norte in Asunción tritt in die Endphase ein
KI-generierte Illustration.

Das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) hat mitgeteilt, dass die Erdverlegung von fast 3 Kilometern der Hochspannungsleitung entlang der Nordküstenstraße von Asunción in ihre Endphase eingetreten ist. Mit dem Abbruch der alten Strommasten wurde nun begonnen. Die Architektin Verónica Martínez, Direktorin für öffentliche Arbeiten des Ministeriums, erklärte, dass der Rückbau des ersten der sieben Masten bereits angelaufen sei und dass der gesamte Abbruch voraussichtlich bis Freitag, dem 24. Juli, abgeschlossen sein werde.

Die Arbeiten umfassen die Entfernung der Freileitungen, der Erdseile, der Hochspannungsmasten sowie der Übergangskonstruktionen im Parque Caballero. Die Maßnahmen werden vom Konsortium Tocsa-Tecnoedil in Abstimmung mit der staatlichen paraguayischen Stromversorgungsbehörde ANDE und der Stadtverwaltung Asunción durchgeführt, finanziert durch die Weltbank mit einem Betrag von 67.091 Millionen Guaraní. Laut MOPC erfolgen die Arbeiten nach strengen Sicherheitsprotokollen und dürften den Straßenverkehr auf der Allee nicht beeinträchtigen.

Die Erdverlegung ist derzeit das einzige in Bau befindliche Vorhaben des Projekts zur urbanen Resilienz im Küstenstreifen von Asunción, das mit einem Kredit von bis zu 105 Millionen US-Dollar der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD) der Weltbank finanziert wird. Das Programm wurde durch das Gesetz Nr. 7201/23 genehmigt, das von der Exekutive im November 2023 in Kraft gesetzt wurde. Ziel des Projekts ist es, die Infrastruktur und Nachhaltigkeit des zentralen und küstennahen Bereichs der Hauptstadt zu stärken.

Neben der Erdverlegung umfasst das Projekt vier Schwerpunkte: die Revitalisierung des Stadtteils Banco San Miguel, die Sanierung und Erweiterung des Parque Caballero, die Aufwertung des historischen Zentrums sowie die Schaffung eines ökologisch inklusiven Stadtbezirks mit Schwerpunkt auf Wohnungsbau und Nachhaltigkeit. Laut der Direktorin für öffentliche Arbeiten haben die für die Maßnahmen im Parque Caballero und im Historischen Zentrum verantwortlichen Unternehmen bereits unterzeichnete Verträge für die erste Phase und treiben die Ausführungsplanung voran. Die Genehmigung erfolgt in Abstimmung mit der Stadtverwaltung Asunción und dem Nationalsekretariat für Kultur; mit dem Baubeginn wird vor Juli gerechnet.

Die Vergabe der Ausführungsplanung und des Baus der ersten Phase des Parque Bernardino Caballero wurde dem Unternehmen Tecnoedil für 61.025 Millionen Guaraní erteilt. Die erste Phase des Historischen Zentrums ging an das Konsortium Palma, bestehend aus der Compañía de Construcciones Civis S.A. und der TECO S.R.L., für 40.505 Millionen Guaraní. Die Ausschreibung für den ökologisch inklusiven Stadtbezirk ist für Juli 2026 vorgesehen, während die Ausschreibungsunterlagen für das Reservat Banco San Miguel sich noch in der Erarbeitung befinden.

Quellen (1)

Aktualisiert: 28.06.2026, 07:18