IPS kündigt Streichung von über 800 veralteten Medikamenten im Rahmen einer ersten Bereinigung an

Der Präsident des Instituts für Soziale Vorsorge (IPS) kündigte die Streichung von über 800 ohne Begründung erworbenen Medikamenten als Teil eines Ausgabenreduzierungsplans an. Die Maßnahme wurde auf einer Pressekonferenz vorgestellt und zielt darauf ab, veraltete Artikel aus dem Bestand zu entfernen.

Der Präsident des Instituts für Soziale Vorsorge (IPS) kündigte auf einer Pressekonferenz am Montag die Streichung von über 800 Medikamenten aus dem Bestand der Einrichtung an. Ihm zufolge wurden die Artikel ohne klaren Grund erworben und werden nun im Rahmen eines finanziellen Bereinigungsprozesses entfernt.

Die Maßnahme zielt darauf ab, Ausgaben zu reduzieren und veraltete Medikamente zu eliminieren, die für die Versicherten keinen Nutzen haben. Der Präsident betonte, dass die Aktion der erste Schritt eines umfassenderen Umstrukturierungsplans des IPS sei, der unter einem chronischen Defizit leide.

Die Ankündigung erfolgt im Zuge von Bemühungen der Regierung, die Ausgaben in der Sozialversicherung zu begrenzen. Der IPS ist die wichtigste Sozialversicherungseinrichtung Paraguays, die für die Verwaltung der obligatorischen Sozialversicherung von Millionen von Arbeitnehmern zuständig ist.