Bewohner von Bella Vista beklagen „Ascheregen“ aus Industrie und fordern dringende Lösung

Seit sieben Jahren leiden Familien in Bella Vista, Itapúa, unter ständigem Niederschlag von Asche und Kohlenstaub aus einer örtlichen Industrie. Die Anwohnerin Nancy Maldonado berichtet, dass sich das Problem bei Wind verstärkt, Häuser und Kleidung verschmutzt und bereits der Gemeindeverwaltung gemeldet wurde, ohne dass konkrete Maßnahmen ergriffen wurden. Die Nachbarn fordern dringendes Eingreifen der Behörden und Umweltkontrollen.

Bewohner des Bezirks Bella Vista in Itapúa beklagen, dass sie seit Jahren unter einem ständigen „Ascheregen“ und Kohlenstaubpartikeln (carbonilla) aus einer Industrie der Region leben. Die Situation, so ihre Angaben, betreffe täglich Dutzende Familien und gebe Anlass zur Sorge über mögliche Gesundheits- und Lebensqualitätsschäden.

Nancy Maldonado, eine der betroffenen Anwohnerinnen, berichtete, dass sich das Problem seit sieben Jahren wiederhole. „Heute sind wir wieder mit dem gleichen Problem aufgewacht, und das ist jeden Tag so. Wir können nicht so leben“, sagte sie und zeigte Bilder und Videos, auf denen eine erhebliche Menge schwarzer Partikel auf Böden, Höfen und Möbeln zu sehen ist.

Laut Maldonado verstärkt sich der „Ascheregen“ je nach Windrichtung und erreicht verschiedene Teile des Viertels. „Man kann draußen keine Wäsche aufhängen, weil sie am Morgen ganz schmutzig ist. Wenn es Tau gibt, ist es noch schlimmer“, beklagte sie.

Die Anwohnerin erklärte, dass es bereits frühere Beschwerden bei der Gemeindeverwaltung gegeben habe, aber bisher keine konkreten Maßnahmen ergriffen worden seien. „Sie versprechen immer, dass sie das Problem lösen werden, aber es bleibt gleich“, sagte sie.

Angesichts der fehlenden Lösung fordern die Nachbarn ein dringendes Eingreifen der Behörden und die Einführung von Umweltkontrollmechanismen. „Es muss eine Lösung geben. Wir können nicht so weiterleben“, schloss Maldonado.

Die verantwortliche Industrie wurde bisher nicht identifiziert oder um eine Stellungnahme gebeten.

Die Behauptungen beruhen ausschließlich auf Aussagen der Anwohner und wurden nicht unabhängig überprüft.