In der Region Misiones haben Bewohner des Distrikts Yabebyry die Route zwischen San Ignacio und Yabebyry blockiert, um auf den katastrophalen Zustand der Straße aufmerksam zu machen. Die Protestaktion folgt auf monatelange Untätigkeit der kommunalen, departamentalen und nationalen Behörden.
Die Demonstranten weisen darauf hin, dass die Fahrbahn auf weiten Strecken von tiefen Schlaglöchern durchzogen ist, die vor allem für Motorradfahrer und Autofahrer ein erhebliches Risiko darstellen. Besonders nachts sei die Sicht so schlecht, dass die Löcher kaum zu erkennen seien.
„Wir haben diese Blockade als Druckmittel organisiert, um endlich eine Reparatur unserer Straße zu erzwingen – eine Forderung, die wir schon lange vorbringen“, erklärte der Anwohner Manuel Maciel. Die Straße verbindet nicht nur die Orte Ayola, Corateí, Yabebyry und Panchito López mit San Ignacio, sondern auch die Gemeinde Laureles im Nachbardepartament Ñeembucú.
Die Region ist landwirtschaftlich geprägt: Zahlreiche Reisbauern und Landarbeiter sind auf die Strecke angewiesen, um ihre Produkte nach San Ignacio zu transportieren. Die Blockade gefährdet nun auch den Wirtschaftsverkehr. Die Protestierenden appellieren an die Verantwortlichen, noch vor einem schweren Unfall zu handeln.