Wegen Femizids Verurteilter greift anderen Häftling im Gefängnis von Cambyretá mit Messer an

Ein Insasse des CERESO von Cambyretá, der wegen Femizids verurteilt wurde, ist der Hauptverdächtige, einen anderen 21-jährigen Häftling während eines Streits im differenzierten Pavillon niedergestochen zu haben. Das Opfer wurde ins Krankenhaus eingeliefert und bereits entlassen.

Ein neuer Gewaltvorfall wurde im Sozialen Rehabilitationszentrum (CERESO) von Cambyretá registriert, wo ein Streit zwischen Häftlingen zu einem durch eine Stichwaffe verletzten Insassen führte. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag im differenzierten Pavillon der Haftanstalt.

Das Opfer, Joel Jonás Martínez, 21 Jahre alt, verbüßt eine Haftstrafe wegen Verstoßes gegen das Gesetz 1888/2002 und dessen Änderungen (Gesetz 1340). Er erlitt Verletzungen am oberen Teil des rechten Oberschenkels sowie im Lendenbereich und am Gesäß.

Der mutmaßliche Täter des Angriffs ist Javier García Valiente, 33 Jahre alt, ebenfalls Insasse des CERESO, wo er eine Verurteilung wegen des Mordes an einer jungen Frau in Encarnación verbüßt. Laut Polizeibericht begaben sich Beamte der Polizeidienststelle 115ª Arroyo Porã zum Gefängnis, nachdem sie einen Anruf von dort erhalten hatten. Vor Ort informierten Gefängnismitarbeiter, dass die beiden Häftlinge in einer Zelle des Pavillons Werkstatt 2 einen Streit ausgetragen hatten.

Nach dem Vorfall wurde der Verletzte in Begleitung von Gefängnisbeamten ins Allgemeine Krankenhaus von Itapúa gebracht, wo er vom Arzt Fernando Joevel behandelt wurde. Nach seiner Entlassung wurde der Insasse erneut ins Gefängnis überstellt.

Der Fall wurde der Staatsanwältin Giovanna Vera gemeldet, während die Ermittlungen fortgesetzt werden, um den Vorfall innerhalb der Haftanstalt vollständig aufzuklären.