Der Tennisspieler Nummer 1 Paraguays, Adolfo Daniel Vallejo, beendete eine historische Woche auf der internationalen Tour mit dem Gewinn des Vize-Champion-Titels beim ATP Challenger 175 von Valencia, der Copa Faulcombridge. Im Finale am Sonntag (17.) auf Sand unterlag Vallejo dem Serben Miomir Kecmanović mit 2:1 Sätzen, 6:2, 3:6 und 6:2, nach 1 Stunde und 55 Minuten Spielzeit.
Das Spiel begann ungünstig für den Paraguayer, der die Strapazen der vorherigen Runden spürte und bereits im ersten Aufschlagspiel einen Break hinnehmen musste, angesichts der Wucht des Gegners, und den ersten Satz mit 6:2 verlor. Im zweiten Satz trat Vallejo selbstbewusster auf, verteidigte entscheidende Bälle und spielte präzise Stoppbälle, die den Europäer aus dem Konzept brachten. Nachdem er Kecmanović im sechsten Spiel den Aufschlag abgenommen hatte, baute der Paraguayer seinen Vorsprung aus und gewann den Satz mit 6:3, was die Entscheidung erzwang.
Im dritten Satz begann Vallejo mit einem Break gegen den Serben, doch die Präzision von Kecmanović und die angesammelte Müdigkeit verhinderten, dass er das Tempo halten konnte. Das sechste Spiel war der Wendepunkt: Ein unerzwungener Fehler von Vallejo ermöglichte Kecmanović ein entscheidendes Break zum 4:2, einen Vorsprung, den der Serbe bis zum 6:2 verwaltete und den Titel gewann.
Trotz der Niederlage im Finale ist die Bilanz für die Karriere des jungen Paraguayers äußerst positiv, der zum ersten Mal ein Challenger-175-Finale bestritt. Mit den in Valencia gewonnenen Punkten wird Vallejo ab Montag (18.) auf den 70. Platz der ATP-Weltrangliste klettern, seine beste historische Platzierung. Die nächste große Herausforderung wird Roland Garros in Frankreich sein.