Freddy Franco verteidigt Vori‑Vori‑Projekt und nennt Kollegen 'tova mokôi'

Der liberale Abgeordnete Freddy Franco verteidigte seinen Gesetzentwurf zur Einführung des 'Nationalen Tags des Vori Vori' und kritisierte Senator Dionisio Amarilla scharf, dem er Doppelzüngigkeit aufgrund seiner Nähe zur Colorado‑Regierung vorwarf. Franco deutete an, dass die Debatte über das typische Gericht genutzt wurde, um vom Skandal um die gefälschten Titel des Ex‑Senators Hernán Rivas abzulenken.

Der liberale Abgeordnete Freddy Franco ist zur Verteidigung des Gesetzentwurfs zur Schaffung des 'Nationalen Tags des Vori Vori' ausgerückt, angesichts der Kritik aus politischen Kreisen. In einem Interview mit Radio 1000 argumentierte Franco, dass die Initiative darauf abziele, die paraguayische Kultur und Gastronomie aufzuwerten, und erinnerte daran, dass das Vori Vori kürzlich internationale Anerkennung erhalten habe.

„Wenn wir Paraguayer unserer Kultur keinen Mehrwert geben, treten wir gegen sie“, erklärte er und verglich den Vorschlag mit dem Schutz, den andere Länder Gerichten wie mexikanischen Tacos oder chinesischem Essen gewähren. Um eine Sättigung des Festkalenders zu vermeiden, stellte der Abgeordnete klar, dass der Entwurf vorsieht, das Datum mit dem Tag der nationalen Folklore zu vereinen.

Franco deutete auch an, dass die Hinterfragung des Projekts Teil einer politischen Ablenkungsstrategie sei, die von der Regierungspartei und ihren Verbündeten orchestriert werde. Ihm zufolge wurde die Debatte von Colorado‑Senatoren und nahestehenden Kreisen genau zu dem Zeitpunkt angestoßen, als die angeblichen gefälschten Titel des Ex‑Senators Hernán Rivas diskutiert wurden. „Sie haben sich um das Vori Vori gesorgt, um die Aufmerksamkeit der Bürger abzulenken“, erklärte er.

Der angespannteste Punkt der Äußerungen richtete sich an den liberalen Senator Dionisio Amarilla. Franco verspottete den Haltungswechsel seines Parteikollegen gegenüber der Regierung und erwähnte die öffentlichen Scherze von Präsident Santiago Peña über Amarillas Nähe zur Colorado‑Partei. In spöttischem Ton schlug Franco vor, dass einige eher geeignet wären, einen Entwurf für den 'Tag des Tova Mokôi' (Tag des Doppelgesichts) vorzulegen.

„Es ist ein Betrug, in eine Partei einzutreten und sich der anderen anzudienen. Wir haben kein Gesicht, nicht einmal Blut im Gesicht, um später den Parteikollegen in die Augen zu schauen“, urteilte Franco und sagte, dass dies die tiefen Spaltungen in der paraguayischen Opposition offenlegt.

Hinweis: Die Anschuldigungen, dass Senator Dionisio Amarilla „tova mokôi“ sei, sind unbelegte Behauptungen von Freddy Franco und wurden nicht unabhängig bestätigt.

Hinweis: Der Bericht stützt sich ausschließlich auf ein Interview mit Radio 1000, einer Quelle mit mittlerer Zuverlässigkeit.