Brasilianer und Paraguayer mit Waffenarsenal in Pedro Juan Caballero festgenommen

Ein Brasilianer und ein Paraguayer wurden in Pedro Juan Caballero mit einem Sturmgewehr, Pistolen und Munition bei einer vorbeugenden Kontrolle festgenommen. Die Polizei beschlagnahmte ein Sturmgewehr Smith & Wesson, zwei Pistolen und Hunderte Patronen. Die Staatsanwaltschaft kündigte eine Anklage wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz an.

Beamte der 3. Polizeistation von Pedro Juan Caballero haben am Mittwoch einen brasilianischen und einen paraguayischen Staatsbürger festgenommen, die in einem Pickup schwere Waffen und eine große Menge Munition transportierten. Die Beschlagnahme erfolgte während einer vorbeugenden Kontrolle in der Hauptstadt des Departements Amambay, einer Grenzregion zu Brasilien.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um Nicolás Rachid Rossi Mahmoud, einen 36-jährigen Brasilianer, der sich als Viehzüchter bezeichnete, und Marcos Fleitas Icasatti, einen 28-jährigen Paraguayer, der Angestellter des Ausländers ist. Sie waren in einem Toyota Hilux unterwegs, als sie von den Polizisten angehalten wurden.

Im Fahrzeug fanden die Beamten ein Sturmgewehr Smith & Wesson Modell MP-15T mit zwei Magazinen und 70 Patronen Kaliber 5,56 mm. Außerdem wurden eine Pistole Glock G17 Kaliber 9 mm mit zwei Magazinen – eines davon auf eine Kapazität von 31 Patronen modifiziert – sowie eine Pistole Browning B-300, ebenfalls Kaliber 9 mm, mit dazugehörigen Magazinen und Munition beschlagnahmt.

Das gesamte Material wurde sichergestellt und der Kriminaltechnik der Staatsanwaltschaft übergeben. Die Feuerkraft, die gefunden wurde, erregte die Aufmerksamkeit der Behörden, insbesondere da es sich um ein Grenzgebiet handelt, das häufig mit organisierter Kriminalität und illegalem Waffenhandel in Verbindung gebracht wird.

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die beiden Festgenommenen wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen das Waffengesetz angeklagt werden. Die Ermittlungen prüfen auch, ob sie Verbindungen zu kriminellen Gruppen haben, die an der Grenze zwischen Paraguay und Brasilien aktiv sind, wo Fälle von Drogenhandel, Auftragsmorden und schweren Waffen häufig vorkommen.