Eine 26-jährige Frau erstickte ihren 7-jährigen Sohn und erhängte sich in einer Pension im Stadtteil Santa Luísa in Lambaré. In einem Brief auf Instagram erklärte sie, dass die Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs gegen den leiblichen Vater des Kindes, die 2024 erstattet wurde, nie gründlich untersucht worden sei. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass medizinische Untersuchungen körperliche Gewalt ausgeschlossen hätten, aber der Direktor der Rechtsmedizin, Pablo Lemir, betonte, dass nicht jeder sexuelle Missbrauch körperliche Spuren hinterlasse.
Clínica Forense
Centro de medicina legal dependiente del Ministerio Público de Paraguay.
Die Staatsanwältin Amelia Bernal erläuterte die Versäumnisse bei der Untersuchung einer Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs, die dem Filizid mit anschließendem Suizid in Lambaré vorausging. Die Mutter des Opfers zeigte widersprüchliches Verhalten, versuchte, sich mit dem Kind vor ein Fahrzeug zu werfen, und drohte, sich vom Dach zu stürzen, doch der Junge wurde gerettet und einer Tante übergeben. Medizinische Untersuchungen schlossen körperliche und sexuelle Gewalt aus, und das Kind erschien nicht zu psychologischen Gesprächen, was eine Anklage gegen einen Verdächtigen verhinderte.
Die Staatsanwaltschaft stellte klar, dass es keine Bestätigung dafür gibt, dass der 7-jährige Junge, der zusammen mit seiner Mutter tot in Lambaré aufgefunden wurde, Opfer sexuellen Missbrauchs war, wie die Mutter in einer Anzeige vom Dezember 2024 behauptet hatte. Eine medizinische Untersuchung schloss körperliche Verletzungen und Anzeichen sexueller Gewalt aus, und das Kind erschien nicht zu vereinbarten psychologischen Gesprächen.