Das paraguayische Abgeordnetenhaus hat die Abstimmung über ein umstrittenes Projekt um zwei Wochen verschoben, das die Unterhaltspflicht automatisch mit Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes erlöschen lassen würde, ohne dass eine gerichtliche Entscheidung erforderlich ist. Der von den Kartisten-Abgeordneten Jatar Fernández und Hugo Meza eingebrachte Vorschlag stieß auf heftige Reaktionen von Oppositionsabgeordneten und Fachausschüssen, die ihn als Rückschritt für die Rechte von Kindern und Jugendlichen betrachten.
Johanna Ortega
Diputada del Partido País Solidario que criticó el proyecto de modificación del Código de la Niñez y Adolescencia por considerarlo regresivo.
Die cartistische Mehrheit im paraguayischen Abgeordnetenhaus hat einen weiteren Antrag auf Auskunft über die Vergabe von Lehrerstellen im Ministerium für Bildung und Wissenschaften (MEC) abgelehnt, dem Vorwürfe politischer Einflussnahme zugrunde liegen. Die Abgeordnete Johanna Ortega bezeichnete Minister Luis Fernando Ramírez als „nutzlos, Waschlappen“ und als Beschützer von Politikern.