César Sosa, Gouverneur von Guairá, weist Spekulationen über eine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur zurück und setzt Prioritäten auf die Kommunalwahlen. Die Opposition unter Führung der Senatorin Yolanda Paredes bereitet indes eine Strategie für 2028 vor, die auf Einheit und Korruptionsbekämpfung abzielt.
Partido Cruzada Nacional
Pytagua-Berichterstattung zu Partido Cruzada Nacional.
Die Authentische Radikal-Liberale Partei (PLRA) hat auf ihre Kandidatur in Ciudad del Este verzichtet, um die Opposition hinter Daniel Pereira Mujica zu vereinen. Gleichzeitig verstärkt die Partido Colorado ihren Wahlkampf im Departamento Central für die Kommunalwahlen im Oktober.
Der Senator Walter Kobylanski ist aus der Partei Cruzada Nacional (PCN) ausgetreten und hat seine politische Unabhängigkeit erklärt. Als Gründe nannte er interne Differenzen und Kritik an mangelnder Erneuerung innerhalb der Partei.
Der Präsident von Paraguay, Santiago Peña, legte dem Partido Colorado seinen dritten Jahresbericht vor und sah sich dabei Kritik der Opposition ausgesetzt, die die Priorität des Parteiapparats gegenüber dem Kongress infrage stellt.
Der Wahlkampf für die Kommunalwahlen im Oktober in Paraguay führte dazu, dass die Abgeordnetenkammer diese Woche kein Quorum für eine Sitzung erreichte, sodass fast zwanzig Gesetzesvorhaben auf der Strecke blieben, darunter die Einrichtung des Nationalen Pflegesystems, Änderungen der universellen Altersrente, Justizreformen, Landregulierungen sowie ein Vorschlag zur automatischen Beendigung des Unterhaltsanspruchs mit 18 Jahren.
Das Oberste Wahlgericht wird für die parteiinternen Wahlen am 7. Juni mehr als 82.000 Personen und 16.582 Wahlmaschinen mobilisieren, bei denen 4.338.716 Wähler landesweit Kandidaten für das Bürgermeister- und das Stadtratsamt bestimmen.