Verteidigung von Erico Galeano beantragt Aufhebung von Verurteilungen wegen Geldwäsche und organisierter Kriminalität

Die Verteidigung des ehemaligen Senators Erico Galeano, der zu 13 Jahren Haft verurteilt wurde, hat beim Verfassungsgerichtshof eine Verfassungsklage eingereicht, um zwei Urteile aufzuheben, da sie eine Verletzung verfassungsmäßiger Garantien geltend macht.

Defesa de Erico Galeano pede nulidade de condenações por lavagem de dinheiro e crime organizado
Defesa de Erico Galeano pede nulidade de condenações por lavagem de dinheiro e crime organizado

Die Verteidigung des ehemaligen Senators Erico Galeano, der wegen Geldwäsche, organisierter Kriminalität und Drogenhandels zu 13 Jahren Haft verurteilt wurde, hat beim Verfassungsgerichtshof eine Verfassungsklage eingereicht. Der Rechtsbehelf zielt darauf ab, zwei Gerichtsentscheidungen aufzuheben: das endgültige Urteil Nr. 68 vom 4. März 2026 und das Urteil Nr. 10, das am 4. Mai vom Berufungsgericht erlassen wurde.

Die Anwälte Luis Fernando Almada Sánchez und Ricardo Raúl Estigarribia Chávez, die Galeano vertreten, argumentieren, dass das Verfahren verfassungsmäßige Garantien verletzt habe, darunter die parlamentarische Immunität, das Recht auf Verteidigung, die Unschuldsvermutung und die ordnungsgemäße Begründung der Entscheidungen. Neben der Aufhebung beantragen sie die sofortige Aussetzung der Wirkungen der Verurteilungen, während der Gerichtshof den Rechtsbehelf prüft.

Der Verfassungsgerichtshof wird nun entscheiden, ob er die Klage zulässt und die beantragte Aussetzung gewährt, was die Vollstreckung der Strafe gegen Galeano vorübergehend unterbrechen könnte. Der Fall steht im Zusammenhang mit der Operation „A Ultranza“, die ein Netzwerk von Geldwäsche und Drogenhandel untersucht.