CARAPEGUÁ. Mit einer herausragenden Künstlerdelegation auf der Bühne und auf der Tanzfläche, begleitet von Tänzerinnen und Musikern, erlebte die Stadt eine unvergessliche Nacht beim traditionellen „Festival de la Madre“. Die Veranstaltung fand gestern Abend auf dem Vorplatz der Kathedrale Inmaculada Concepción de María statt.
Das Kulturfest wurde zu Ehren des Muttertags organisiert und vereinte lokale, departamentale und nationale Künstler, die das Publikum mit paraguayischer Musik und Tänzen begeisterten. Während des Abends gab es zudem Verlosungen und Geschenkübergaben an die anwesenden Mütter.
Die Aktivität war Teil der Feierlichkeiten zum 301. Gründungsjubiläum von Carapeguá und zum 215. Jahrestag der Unabhängigkeit Paraguays.
Den künstlerischen Auftakt gestalteten die Schülerinnen der Städtischen Tanzschule, die unter der Leitung von Professorin Rosa Velázquez ihr Talent und ihre Geschicklichkeit demonstrierten. Die jungen Frauen präsentierten Choreografien des paraguayischen Tanzes, die von Professorin Angélica Alderete einstudiert worden waren.
Ebenfalls traten die Schülerinnen der Tanzschule Luz Marylen auf, die ein ausgewähltes Repertoire paraguayischer Musik darboten und den warmen Applaus der Mütter erhielten, die zum Festival gekommen waren, um ihren Tag zu feiern.
Die ehemalige Stadträtin Cirila Miranda würdigte die Geste der Gemeindeverwaltung, die jedes Jahr die Mütter des Distrikts ehrt. „Es ist ein ganz besonderes Datum für uns alle, und wir danken für diese Anerkennung“, sagte sie sichtlich bewegt.
Einer der emotionalsten Momente des Abends war, als Söhne und Töchter ihre Mütter zum Tanz aufforderten und ihnen öffentlich zu ihrem Tag gratulierten – ein Ausdruck von Zuneigung, Liebe und familiärem Zusammenhalt, der die Anwesenden tief berührte.