Petropar startet Zuckerrohrernte 2026 in Troche mit garantierter Abnahme der gesamten Produktion

Petropar hat die Zuckerrohrernte 2026 in seiner Alkoholanlage in Mauricio José Troche offiziell begonnen und verspricht, 100 Prozent der lokalen Produktion aufzukaufen. Präsident William Wilka hob die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen hervor, während das neue Mahlwerk aufgrund einer einstweiligen Verfügung weiterhin stillsteht.

Petropar hat am Dienstag, dem 20., die Zuckerrohrernte 2026 in seiner Alkoholanlage im Distrikt Mauricio José Troche im Departamento Guairá offiziell begonnen. Der vorgezogene Start garantiert den Aufkauf der gesamten Produktion der örtlichen Zuckerrohrbauern, wobei die alte Fabrik mit voller Kapazität arbeitet.

Petropar-Präsident William Wilka betonte die sozialen Auswirkungen der Vorverlegung. „Wir sind wirklich sehr froh, so früh begonnen zu haben. Das sorgt für eine sofortige wirtschaftliche Wiederbelebung der Region und für alle unsere Arbeiter, mit einem wirtschaftlichen Ketteneffekt, der sowohl die direkte als auch die indirekte Wirtschaft rund um diese Industrie begünstigt“, sagte er.

Der vorgezogene Start geht auf eine direkte Zusage der staatlichen Unternehmensführung an die Zuckerrohrbauern-Familien zurück, die in den Vorjahren ihre Sorge über die unsichere Vermarktung ihres Rohstoffs geäußert hatten. Wilka versicherte, dass das gesamte auf den Feldern verfügbare Zuckerrohr einen garantierten Markt habe. „Wir haben uns von Anfang an verpflichtet, ihnen die Sicherheit zu geben, dass das gesamte von ihnen angebaute und geerntete Zuckerrohr zu 100 Prozent in unserer Anlage abgeliefert werden kann, unabhängig davon, wo wir mahlen könnten“, bekräftigte er.

Zu den technischen Details führte Wilka aus, dass die gesamte derzeitige Produktion ausschließlich von der alten Fabrik getragen werde, die sorgfältig für die diesjährige Belastung vorbereitet worden sei. Die Arbeiten am neuen Mahlwerk der Anlage in Troche, die Gegenstand von Beanstandungen sind, bleiben von dieser Ernte vollständig ausgenommen. Der Präsident bestätigte, dass die moderne Infrastruktur aufgrund einer weiterhin geltenden einstweiligen Verfügung noch nicht betriebsbereit ist. „Dieser Teil ist noch nicht in Betrieb, da er einer weiterhin geltenden einstweiligen Verfügung unterliegt“, erklärte er. Er fügte hinzu, dass die Rechts- und Technikabteilung des Staatsunternehmens parallel rechtliche und administrative Alternativen prüfe.