In den frühen Morgenstunden des Freitags erschütterte ein Tötungsdelikt die indigene Gemeinschaft Uj'e Lhavos in der Stadt Filadelfia. Wie die Nachrichtenwebsite 1000 Noticias berichtet, fanden Beamte der Polizeistation 1.ª den 23-jährigen Francisco Colmán Acosta mit einer schweren Stichwunde in der Brust auf.
Die Polizisten brachten den Verletzten umgehend ins Krankenhaus Materno Infantil de Villa Choferes del Chaco. Die Direktorin des Krankenhauses, Dr. Maribel Valdovinos, stellte fest, dass der junge Mann bereits ohne Lebenszeichen eingeliefert worden war. Die zuständige Staatsanwältin, Abg. Milena Basualdo, und der Gerichtsmediziner Dr. Dani Villanueva wurden eingeschaltet. Das forensische Team und die Kriminalpolizei unter der Leitung von Offizier 1. Klasse Lic. Oscar Gill führten die erforderlichen Untersuchungen durch.
Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergab, dass die Todesursache ein hypovolämischer Schock infolge einer Stichwaffe im linken Brustbereich war. In einem schnellen Einsatz der Abteilung für Bürgersicherheit von Filadelfia unter der Koordination von Unteroffizier Javier Mendoza gelang den Behörden die Festnahme des mutmaßlichen Täters.
Der Verdächtige wurde als Esteban Ariel Insfrán Cambista, 24 Jahre alt, ebenfalls aus derselben Gemeinde, identifiziert. Nach seiner Festnahme wurde er der Polizeistation 3.ª in Loma Plata überstellt, wo er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft bleibt. Die Leiche des Opfers wurde nach Abschluss der Untersuchungen an seine Mutter übergeben. Die örtlichen Behörden ermitteln weiterhin zu den Hintergründen der Auseinandersetzung.