Lara Tomassi, bekannt aus den Bereichen Kommunikation, Mode und Haute Couture, erlebt derzeit eine der prägendsten Phasen ihres Lebens: die Mutterschaft. Die Mutter von Zwillingen, Alejo und Alonso, sprach mit El Nacional über die tiefgreifenden Veränderungen, die diese Rolle mit sich bringt.
„Ich habe eine Fähigkeit entdeckt, mehrere Dinge gleichzeitig zu bewältigen. Früher dachte ich, ich müsse eine Sache beenden, bevor ich eine andere beginne. Heute erkenne ich, dass das Leben aus vielen gleichzeitigen Rollen besteht“, erklärte Tomassi.
Hinter den sorgfältig ausgewählten Bildern in den sozialen Medien verbirgt sich jedoch eine intensivere Realität. Die größte Herausforderung im ersten Jahr als Mutter war die Frühgeburt ihrer Söhne und die Zeit nach der Entlassung aus der Klinik. „Der schwierigste Moment war, als wir das Krankenhaus verlassen mussten und unsere Babys zurückließen. Dieses Hin und Her dreimal am Tag, kombiniert mit dem Stillen und den hormonellen Veränderungen, war wahrscheinlich die größte Herausforderung, die wir je erlebt haben“, erinnerte sie sich.
Die Erfahrung hat auch ihre Beziehung zur Arbeit und zur Zeit grundlegend verändert. Gewohnt, sich beruflich ständig zu fordern, zwang sie die Mutterschaft dazu, Prioritäten neu zu setzen und zu akzeptieren, dass nicht alles kontrollierbar ist. „Ich war immer sehr organisiert und strukturiert, aber heute weiß ich, dass es Dinge gibt, die außerhalb meiner Kontrolle liegen – und das bedeutet nicht, dass sie falsch sind“, sagte Tomassi.
Sie sprach auch über den Druck, den viele Frauen verspüren, nach der Geburt schnell wieder in den Alltag zurückzukehren – nicht nur im Beruf, sondern auch im sozialen, körperlichen und emotionalen Bereich. „Wir lassen uns in bestimmten Phasen stark von Emotionen leiten, und man kann nicht alles planen. Wir müssen lernen, uns zu erlauben, jede Etappe so zu leben, wie sie kommt“, betonte sie.
Obwohl sie sich selbst nie in der Rolle der Mutter – und schon gar nicht von Zwillingen – gesehen hatte, lebt sie diese Phase heute mit Liebe, Freude und Leidenschaft. „Ich würde mich nicht selbst als Mama definieren. Ich würde es vorziehen, wenn eines Tages meine Kinder mich definieren“, meinte sie.
Für die Zukunft, wenn Alonso und Alejo diese Worte lesen können, hofft Lara, dass sie eines verstehen: „Dass ich jeden Tag mein Bestes gebe und dass der Treibstoff all dessen die unermessliche Liebe ist, die ich für sie empfinde“, schloss sie.