Mütter in Paraguay: Liebe, Opfer und Stärke prägen unvergessliche Spuren

Zum Muttertag porträtiert ABC Color drei Mütter aus Cabañas, Caacupé, die trotz großer Herausforderungen unermüdlich für ihre Kinder kämpfen. Ihre Geschichten zeigen, wie Liebe und Hingabe selbst die schwierigsten Wege ebnen.

Zum Muttertag in Paraguay rückt ABC Color das Leben von Müttern in den Mittelpunkt, die täglich Opfer bringen und dennoch unerschütterliche Hoffnung ausstrahlen. Die Zeitung porträtiert drei Frauen aus der Gemeinde Cabañas im Departamento Caacupé, deren Geschichten von unendlicher Liebe und Kraft zeugen.

Deisy Guerrero aus dem Barrio Centro von Cabañas gab ihre Arbeit unter der Woche auf, um sich ganz um ihren Sohn Jesús Daniel zu kümmern. Der Junge kam mit einer schweren Erkrankung zur Welt und musste bereits drei Tage nach der Geburt zum ersten Mal operiert werden. Insgesamt hat er mehr als neun chirurgische Eingriffe hinter sich, zudem leidet er an Klumpfuß und Niereninsuffizienz. Trotz aller Widrigkeiten verlor Deisy nie den Glauben. „Meine Mission als Mutter ist es, ihm vor allem die Liebe und Fürsorge zu geben, die er verdient, ihm zu helfen, jede Etappe zu meistern, und ihn erfüllt zu sehen. Mit Gott ist alles möglich“, sagte sie gegenüber ABC Color. Sie wünscht sich ein Paraguay, das Respekt und Empathie zeigt, damit ihr Sohn sich als mutiger Kämpfer fühlen kann.

Mercedes Colmán aus dem Barrio María Auxiliadora arbeitet im Reinigungsbereich, um ihre Familie zu ernähren. Mit Mühe und Verzicht zog sie ihre Kinder groß. Heute ist sie stolz darauf, Männer mit Werten und Respekt erzogen zu haben. „Meine Mission als Mutter ist es, ihnen viel Liebe zu geben, damit sie sich sicher fühlen und lernen, Dinge zu schätzen – vor allem aber, dass sie gute Menschen werden“, erklärte sie. Sie betont, dass Liebe das wichtigste Werkzeug sei, auch wenn die Erziehung heute eine große Herausforderung darstelle.

Rosalba Ortíz aus dem Barrio Sagrado Corazón arbeitet als Schneiderin und stellt Chipa her, die sie frühmorgens auf ihrem Motorrad verkauft. Trotz langer Arbeitstage findet sie Zeit für ihre Kinder. Ihre Mission: „Wir müssen ihnen beibringen, gute Menschen zu sein und immer für ihre Träume zu kämpfen.“

Diese drei Beispiele stehen für unzählige paraguayische Mütter, die im Stillen kämpfen, sich immer wieder aufraffen und ihre Liebe zur treibenden Kraft machen. In jeder Mahlzeit, jedem frühen Arbeitsbeginn und jedem aufmunternden Wort bauen sie ein Vermächtnis auf, das ein Leben lang bleibt.