Paraguay ist Gastgeber der 38. Sitzung des UNESCO-Internationalen Biosphärenrates in Itaipu

Vom 3. bis 6. Juni wird das binationale Wasserkraftwerk Itaipu an der Grenze zwischen Paraguay und Brasilien die 38. Sitzung des Internationalen Koordinierungsrates des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB-ICC) ausrichten. Die Veranstaltung mit rund 250 Teilnehmern aus 34 Ländern wird sich auf saubere Energie und das Management von Naturschutzgebieten konzentrieren.

Paraguay wird vom 3. bis 6. Juni Gastgeber der 38. Sitzung des Internationalen Koordinierungsrates des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB-ICC) sein. Das Treffen findet auf der paraguayischen Seite des binationalen Wasserkraftwerks Itaipu statt, 14 km nördlich der Puente de la Amistad an der Grenze zu Brasilien. Es ist das zweite historische Treffen des Rates in Lateinamerika nach der Ausgabe 2016 in Lima, Peru.

Die Wahl von Itaipu als Veranstaltungsort wurde im April mit der Unterzeichnung eines Gastlandabkommens zwischen dem binationalen Unternehmen und der UNESCO in Paris bestätigt. Senator Eduardo Nakayama bezeichnete die Entscheidung als „richtig“ und betonte, dass „Itaipu ein Beispiel dafür ist, wie man natürliche Ressourcen verwalten und vor allem das Wildleben mit der Menge an biologischen Reservaten, die es verwaltet, bewahren kann“. Der Abgeordnete hob auch den nationalen und ökologischen Interessencharakter hervor, den der Senat der Veranstaltung beigemessen habe.

Laut UNESCO wird das Treffen dazu dienen, „die Umsetzung des MAB-Programms voranzutreiben“, das 1971 ins Leben gerufen wurde, um die Beziehung zwischen den Menschen und ihrer Umwelt durch einen naturschutzorientierten Ansatz zu verbessern. Schätzungsweise 250 Vertreter, Experten und Berater aus den 34 Mitgliedsländern des Rates werden teilnehmen, ebenso wie Beobachter von UN-Organisationen und Nichtregierungsorganisationen. Der Zugang ist auf geladene Gäste der UNESCO beschränkt.