Die Stadt Hohenau im Departamento Itapúa steht kurz davor, mit der bevorstehenden Eröffnung einer Verarbeitungsanlage für patagonische Krebse, die in etwa einem Monat ihren Betrieb aufnehmen soll, zu einem neuen Industriestandort zu werden. Das Unternehmen South Atlantic Company S.A., das mit der Wofco-Gruppe verbunden ist, hat in das Vorhaben über 43 Millionen US-Dollar investiert.
Die Anlage wird eine Kapazität von etwa 600 Tonnen Meeresfrüchten pro Jahr haben, die hauptsächlich für den europäischen Markt bestimmt sind. Der Rohstoff wird aus Rawson, Argentinien, zur Verarbeitung nach Paraguay transportiert.
Das Projekt sieht die Schaffung von rund 600 direkten Arbeitsplätzen vor. Die Ausschreibung für Interessierte läuft bereits, und der Bürgermeister von Hohenau, Enrique Hahn, bestätigte, dass der Auswahlprozess weiterhin offen sei, und ermutigte die Kandidaten, sich im Industriekomplex zu melden.
Zur Unterstützung des Betriebs hat die Nationale Elektrizitätsverwaltung (ANDE) eine Umspannstation im Industriepark installiert, um die Energieversorgung zu verstärken.