Senator Luis Pettengill, Mitglied der Dissidenz der Nationalrepublikanischen Vereinigung (ANR), erklärte, dass Paraguay eine historische Schuld gegenüber der institutionellen Transparenz angehäuft habe. In einem aktuellen Interview analysierte Pettengill die politische Lage des Landes und betonte die Notwendigkeit, die Kontrollmechanismen zu stärken, um das Vertrauen der Bürgerschaft in die Institutionen zurückzugewinnen.
Der Abgeordnete, der bereits den ehemaligen Minister Carlos María Ljubetic beschuldigt hatte, über Wahlprüfungen gelogen zu haben, sprach sich erneut für einen wirksameren Kampf gegen die Korruption aus. Für Pettengill erfordert das politische Szenario, das sich für 2028 abzeichnet, konkrete Maßnahmen zur Öffnung und Rechenschaftslegung, andernfalls drohe eine Vertiefung des öffentlichen Misstrauens.
Die Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund von Debatten über die Regierungsführung und die Integrität öffentlicher Einrichtungen in Paraguay, wobei die Colorado-Dissidenz auf interne Reformen in der Partei und im Staat drängt.