Pettengill beschuldigt Ljubetic der Lüge über Wahlprüfung und fordert Transparenz bei der Software

Der Colorado-Senator Luis Alberto Pettengill hat den Direktor für Wahlprozesse des TSJE, Carlos María Ljubetic, beschuldigt, gelogen zu haben, als er behauptete, die Wahlmaschinen der parteiinternen Vorwahlen seien mit vollem Zugang geprüft worden. Pettengill fordert eine unabhängige Prüfung der Software und kritisiert die „Simulation von Transparenz“. Die Vorwürfe stammen von Pettengill und wurden nicht unabhängig überprüft.

Der Colorado-Senator Luis Alberto Pettengill, Führer der Dissidenz der Nationalrepublikanischen Vereinigung (ANR), hat den Direktor für Wahlprozesse des Obersten Wahlgerichtshofs (TSJE), Carlos María Ljubetic, beschuldigt, über die Prüfung der bei den parteiinternen Wahlen verwendeten Wahlmaschinen gelogen zu haben.

„Wenn Ljubetic sagt, alles sei geprüft worden und alle Bewegungen hätten das System kontrollieren können, lügt er. Was stattdessen stattfand, war eine Simulation von Transparenz, keine ernsthafte Prüfung mit vollem Zugang zur Software und zu den technischen Berichten“, erklärte Pettengill in einem Interview mit Radio 1000 AM.

Der Parlamentarier sagte, die Prüfungen hätten nicht dem angekündigten Zeitplan entsprochen und die internen Bewegungen der ANR hätten trotz formeller Anträge nie echten Zugang zur Überprüfung der Software gehabt. „Was ist das Problem, wenn wir prüfen wollen? Wir wollen die Software prüfen. Die Maschinen interessieren uns nicht, auch nicht, ob sie ein Drucker sind. Was geprüft werden muss, ist die Software“, erklärte er.

Pettengill forderte das TSJE zu mehr Transparenz auf: „Kämpft für eure Transparenz. Transparenz wird errungen, niemand gibt sie per Dekret.“ Er befürwortete auch die Veröffentlichung der vollständigen Berichte und die Beteiligung von Universitäten, unabhängigen Technikern und Vertretern aller Bewegungen. „Die Stimme der Menschen kann nicht von einem ‚Glaub mir‘ abhängen“, sagte er.

Der Senator erklärte, er werde im Senat und beim TSJE darauf bestehen, dass neue technische, öffentliche und pluralistische Prüfungen durchgeführt werden. „Ich greife das Wahlsystem nicht an; ich verteidige das Recht der Bürger zu wissen, dass ihre Stimme zählt und korrekt gezählt wird. Der schlimmste Betrug ist, Menschen zu blindem Vertrauen zu zwingen“, schloss er.

Eine Stellungnahme des TSJE oder von Ljubetic lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht vor.