Bluthochdruck betrifft 38,6 % der paraguayischen Bevölkerung; Gesundheitsbehörde appelliert an regelmäßige Kontrolle

Zum Welt-Hypertonie-Tag warnt das Ministerium für öffentliche Gesundheit und Sozialfürsorge Paraguays, dass die Erkrankung bereits 38,6 % der Bevölkerung betrifft und die häufigste vermeidbare Ursache für vorzeitigen Tod ist. Die diesjährige Kampagne betont die regelmäßige Messung als wesentliches Instrument zur Früherkennung angesichts der hohen Rate an nicht diagnostizierten Fällen weltweit.

Hipertensão atinge 38,6% da população paraguaia; Saúde Pública reforça apelo por controle regular
Hipertensão atinge 38,6% da população paraguaia; Saúde Pública reforça apelo por controle regular

Im Rahmen des Welt-Hypertonie-Tages, der an diesem Sonntag (17. Mai) begangen wird, hat das Ministerium für öffentliche Gesundheit und Sozialfürsorge (MSPBS) die Aufklärungsmaßnahmen zu Bluthochdruck intensiviert, einer Erkrankung, die bereits 38,6 % der paraguayischen Bevölkerung betrifft. Unter dem Motto „Gemeinsam Bluthochdruck kontrollieren: Messen Sie regelmäßig Ihren Blutdruck, besiegen Sie den stillen Killer“ konzentriert sich die diesjährige Kampagne auf die gemeinsame Verantwortung von Familien, Gemeinschaften und medizinischen Versorgungsnetzen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leben weltweit etwa 1,4 Milliarden Menschen mit Bluthochdruck, aber ein großer Teil ist aufgrund fehlender Symptome nicht diagnostiziert. Trotz wirksamer und kostengünstiger Behandlungen kann nur jeder vierte diagnostizierte Patient die Werte unter Kontrolle halten, was das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und chronische Nierenerkrankungen erhöht.

Das MSPBS empfiehlt die Annahme gesunder Gewohnheiten bereits im Kindes- und Jugendalter: ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität, drastische Reduzierung des Salzkonsums, Tabakverzicht und maßvoller Alkoholkonsum. Eine wirksame Kontrolle der Erkrankung erfordert eine langfristige ärztliche Betreuung und die konsequente Einnahme der in den Einrichtungen der Primärversorgung verschriebenen Medikamente.