Das öffentliche Gesundheitssystem Paraguays hat im Nationalen Kardiologieinstitut seine erste hochkomplexe Implantation eines Zweikammerschrittmachers durchgeführt, ein historischer Meilenstein, der durch die Modernisierung des Krankenhauses ermöglicht wurde, die von Itaipú Binacional finanziert wurde.
Ministerio de Salud Pública y Bienestar Social
Pytagua-Berichterstattung zu Ministerio de Salud Pública y Bienestar Social.
Patienten mit seltenen und chronischen Erkrankungen in Paraguay erhalten seit acht Monaten keine lebenswichtigen Medikamente mehr, da die Verfügbarkeitszertifikate für Haushaltsmittel fehlen. Die Federación Paraguaya de Pacientes con Enfermedades Raras (Fepper) wirft der Regierung – darunter Präsident Santiago Peña und Wirtschaftsminister Óscar Lovera – vor, auf die Anfragen nicht zu reagieren, während die laufenden Ausschreibungen lediglich 70 der mehr als 350 bedürftigen Patienten abdecken.
Luis Carlos Ortiz Godoy, Patient am Nationalen Krebsinstitut (Incan), erhielt einen Verfassungsschutzantrag, um das Medikament Glofitamab zu erhalten, doch das Gesundheitsministerium hat die gerichtliche Anordnung seit mehr als 60 Tagen nicht befolgt, so seine Anwältin.
Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Gianina García Troche wegen Geldwäsche aus dem Drogenhandel erhoben, während das Wirtschaftsministerium bekannt gab, dass die Gehalts- und Sozialleistungszahlungen für Mai an diesem Freitag beginnen.
Der Bau eines Gemeinschaftszentrums für psychische Gesundheit und Suchterkrankungen im Stadtteil Pacucuá in Encarnación, finanziert von der Binationalen Entität Yacyretá auf einem von der ANR dem Gesundheitsministerium überlassenen Grundstück, wird mitten im Wahlkampf als Leistung des Bürgermeister-Vorkandidaten Sebastián Remezowski von Honor Colorado präsentiert.
Die Direktion der Kommunalen Überwachungspolizei hat 2.602 Verstoßprotokolle an die Ordnungsgerichte weitergeleitet, um Brutstätten für Krankheitsüberträger und Müllansammlungen zu bekämpfen. Die Maßnahme zielt darauf ab, Krankheiten wie Dengue und Chikungunya zu reduzieren.
Das Hospital General de Itapúa bietet kostenlosen Zugang zur Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP), einer Methode, die das Risiko einer HIV-Infektion durch sexuellen Kontakt um bis zu 99 % senkt. Die Initiative ist Teil einer nationalen Kampagne des Ministeriums für öffentliche Gesundheit und Soziales.
Vertreter des Ministeriums für öffentliche Gesundheit und soziale Wohlfahrt (MSPBS) und des Sozialversicherungsinstituts (IPS) trafen sich, um die interinstitutionelle Zusammenarbeit zu stärken und den Zugang zu Gesundheitsdiensten auszuweiten, mit erfolgreichen Beispielen in Itapúa und Ayolas. Das Treffen befasste sich auch mit Herausforderungen wie dem Mangel an Fachkräften und der Notwendigkeit, neue Krankenhäuser nach einem komplementären Modell zu planen.