San Lorenzo und Sportivo Luqueño trennen sich in angespannter Partie um den Klassenerhalt torlos

In einer Partie des vorletzten Spieltags des Torneo Apertura trennten sich San Lorenzo und Sportivo Luqueño in Capiatá 0:0. Das Ergebnis entspannt die Situation keines der beiden Teams im Abstiegskampf. Der umstrittenste Moment war ein aberkannter Treffer von Iván Torres nach VAR-Überprüfung.

San Lorenzo und Sportivo Luqueño kamen am Sonntag in Capiatá nicht über ein torloses Unentschieden hinaus, das den vorletzten Spieltag des Torneo Apertura abschloss. Das torlose Remis spiegelt die Anspannung zweier Mannschaften wider, die noch um den Klassenerhalt kämpfen.

Die erste Halbzeit war von San Lorenzo dominiert, das unter der Leitung von Troadio Duarte eine offensivere Haltung zeigte. In der 22. Minute startete „Neymar“ Álvarez einen Konter über rechts, drang in den Strafraum ein und legte auf Iván Torres ab, der zum vermeintlichen Tor abschloss. Schiedsrichter David Ojeda wurde jedoch vom VAR an den Monitor gerufen, um ein Foul von Luis Cáceres an „Chico“ Díaz im Mittelfeld zu überprüfen. Nach der Überprüfung am Monitor wurde der Treffer aberkannt und Cáceres erhielt wegen Reklamation die Gelbe Karte.

In der zweiten Halbzeit verbesserte Sportivo Luqueño unter der Leitung von Rodrigo López die Deckung im Mittelfeld, das in der ersten Halbzeit problematisch gewesen war. Gio Bogado und Comas konnten keine Spielzüge kreieren, und Comas wurde wegen schwacher Leistung ausgewechselt. Der herausragende Spieler der Gastmannschaft war Víctor Quintana, der sich in die Offensive einschaltete und aus der Distanz abschloss. Luqueño hatte in der zweiten Halbzeit sechs Eckbälle, konnte die gegnerische Abwehr jedoch nicht durchbrechen.

Der Spielstand blieb unverändert, sodass die Entscheidung über den Klassenerhalt auf den letzten Spieltag der Meisterschaft vertagt wurde.