Die gerichtsmedizinische Untersuchung der Leiche von Mariza Paola Balbuena Medina (26) hat bestätigt, dass die junge Frau einem gewaltsamen Tod durch ein Schädel-Hirn-Trauma erlag. Wie die paraguayische Zeitung El Nacional unter Berufung auf den forensischen Bericht von Dr. Pablo Lemir berichtet, wurde die Verletzung durch einen festen, stumpfen Gegenstand ohne Schneide verursacht.
Die Obduktion ergab einen Bruch mit Einsenkung im linken Hinterkopfbereich sowie eine Verletzung des Unterkiefers. Die Wucht des Aufpralls sei nach Angaben der Rechtsmedizin so hoch gewesen, dass sie mit dem Leben nicht vereinbar war.
Die Leiche war in einem Waldstück in Loreto entdeckt worden, nachdem die Ermittler einer Blutspur zu einem frischen Erdgrab gefolgt waren. Als Hauptverdächtiger gilt Juan Antonio González (28), der Lebensgefährte des Opfers. Er ist bereits wegen häuslicher Gewalt aktenkundig und gegen ihn lag seit 2018 ein offener Haftbefehl vor. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall wegen mutmaßlichen Femizids und führt weitere Untersuchungen durch.