Eine kleine Gruppe von Bewohnern hält sich durchgehend im Widerstandszelt auf, das in der Region der Jejuí-Brücke aufgestellt wurde, während sich andere Bürger je nach Verfügbarkeit den Protesten anschließen. Die Blockaden auf der Straße dauern intermittierend an, und die Demonstranten schließen nicht aus, die Maßnahmen erneut zu verschärfen.
Die Mobilisierung findet vor dem Hintergrund von Zahlungsverzögerungen an die Baufirmen, administrativen Hürden, Fragen zur Qualität der Arbeiten und Problemen bei der Freigabe von Grundstücksstreifen statt. Die Bewohner fordern die Anwesenheit der MOPC-Ministerin und konkrete Antworten zur Fortsetzung der Arbeiten, insbesondere im Abschnitt des Loses 2, wo sie anprangern, dass derzeit keine Bauarbeiten ausgeführt werden.
In der vergangenen Woche entschieden sich Familienväter, ihre Kinder nicht zur Schule zu schicken, um an den Mobilisierungen teilzunehmen. Darüber hinaus riefen sie Lehrkräfte und andere gesellschaftliche Gruppen auf, sich den Protesten anzuschließen, und warnen, dass sie angesichts der fehlenden Reaktion der Behörden erneut zu ähnlichen Maßnahmen greifen könnten.
Die Demonstranten beklagen den Zustand der Straßen und erklären, dass die Verschlechterung der Fahrbahn ständige Risiken für Autofahrer und Gemeinden in der Region birgt. Der Nordkorridor bleibt trotz des Fortschreitens der vertraglichen Fristen unvollendet, was die Unzufriedenheit der Bevölkerung im Departamento San Pedro verstärkt.
Das Projekt, das vom Fonds für strukturelle Konvergenz des Mercosur (FOCEM) finanziert wird, zielt darauf ab, San Pedro und Concepción zu verbinden, Entfernungen zu verkürzen und die regionale Wirtschaft zu stärken. Die Bewohner argumentieren, dass das Departamento eine kritische Verkehrssituation erlebt, mit zerstörten asphaltierten Straßen und praktisch unpassierbaren ländlichen Wegen, sowie unvollendeten und verspäteten Neubauten, während sie eine langsame und sparsame Reaktion der nationalen Behörden anprangern.