Senator Ever Villalba meldet Wahlbetrug bei 100.000 Stimmen bei den Vorwahlen der PLRA

Senator Ever Villalba hat einen mutmaßlichen Wahlbetrug in Höhe von 100.000 Stimmen bei den internen Wahlen des PLRA angeprangert. Er behauptet, bei der Auszählung seien Unregelmäßigkeiten aufgetreten, die Alcides Riveros, den derzeit gewählten Parteivorsitzenden, begünstigt hätten.

Senator Ever Villalba meldet Wahlbetrug bei 100.000 Stimmen bei den Vorwahlen der PLRA
KI-generierte Illustration.

Senator Ever Villalba hat erneut die Transparenz der Vorwahlen des Partido Liberal Radical Auténtico (PLRA) in Frage gestellt und behauptet, bei der Auszählung seien mutmaßlich rund 100.000 Stimmen unrechtmäßig eingegangen. Nach Angaben des Abgeordneten wurden diese vor allem in Wahlbezirken mit geringerer Überwachung und Kontrolle auf unzulässige Weise hinzugefügt.

Auf einer Pressekonferenz erklärte Villalba, dieser Umstand habe Alcides Riveros, den derzeitigen gewählten PLRA-Vorsitzenden, direkt begünstigt, und er forderte eine Überprüfung des gesamten Verfahrens, um die Umstände bei der Eingabe der Ergebnisse aufzuklären. Der Parlamentarier äußerte zudem Zweifel an den nach den Vorwahlen veröffentlichten Wahlbeteiligungszahlen und behauptet, die offiziellen Zahlen entsprächen nicht der Realität am Wahltag.

Der Senator ist der Auffassung, dass die von den Parteiführern vorgelegten Daten einer umfassenden Überprüfung unterzogen werden müssen, um jeden Verdacht auszuräumen und sowohl der Parteiführung als auch den liberalen Aktivisten Sicherheit zu geben. Seine Aussagen fügen sich in die anhaltende Kontroverse um die Ergebnisse der PLRA-Vorwahlen ein, die nach wie vor bei jenen Kreisen, die von Unregelmäßigkeiten sowohl bei der Auszählung als auch bei der Stimmeneingabe ausgehen, auf Kritik stoßen.

Quellen (3)

Aktualisiert: 22.06.2026, 09:09