Staatsanwaltschaft beschlagnahmt in Concepción Vieh im Verdacht auf Schmuggel aus Brasilien

Die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte in Concepción, Paraguay, eine Rinderherde, nachdem Behörden unter den 150 von Santa Rosa del Aguaray nach Alto Paraguay transportierten Tieren 13 Stück mit verdächtigen Kennzeichnungen brasilianischer Herkunft identifiziert hatten; nun wird ein Gutachten des Senacsa erwartet, um den Verdacht auf Schmuggel zu bestätigen.

Staatsanwaltschaft beschlagnahmt in Concepción Vieh im Verdacht auf Schmuggel aus Brasilien

Paraguayische Behörden identifizierten unter einer Charge von etwa 150 Rindern, die während einer Kontrolle in Concepción beschlagnahmt wurde, 13 Tiere mit Marken auf der rechten Körperseite. Dieses Merkmal deutet auf eine brasilianische Herkunft hin und weckt den Verdacht einer irregulären Einfuhr ins Land.

Angesichts dieser Lage ordnete die Staatsanwaltschaft die Beschlagnahme der Rinder an, bis ein technischer Bericht des Servicio Nacional de Calidad y Salud Animal (Senacsa) vorliegt. Dieses Dokument wird entscheidend sein, um das Vorliegen einer Straftat zu bestätigen, die als Schmuggel eingestuft werden könnte, falls sich erweist, dass die Tiere ohne die erforderlichen Dokumente aus dem Nachbarland eingeführt wurden.

Der auf die Bekämpfung von Viehdiebstahl spezialisierte Staatsanwalt Meiji Udagawa teilte mit, dass die rechtliche Einordnung des Falls ausschließlich vom Bericht der Veterinärbehörde abhängt. Die Festnahme erfolgte am vergangenen Sonntag, als die Comisión de Lucha Contra el Abigeato y Control del Tráfico de Ganado (Colcat) drei Pickup-Fahrzeuge abfing, die die Herde transportierten.

Das Vieh war in Santa Rosa del Aguaray im Departamento San Pedro gestartet und sollte ins Departamento Alto Paraguay gebracht werden. Nach vorläufigen Ermittlungen hatte der Käufer der Charge die Tiere erworben, ohne zu bemerken, dass 13 von ihnen Unregelmäßigkeiten aufwiesen, die auf eine nicht deklarierte ausländische Herkunft hindeuten.