Dreiländerkommando feiert 30 Jahre Zusammenarbeit an der Dreiländergrenze – Argentinien übernimmt temporären Vorsitz

Das Dreiländerkommando, ein Sicherheitsbündnis zwischen Paraguay, Brasilien und Argentinien, vollendete 30 Jahre mit einer Zeremonie in Ciudad del Este. Der temporäre Vorsitz wurde an Argentinien übergeben. Unterkommissar Fabio Santa Cruz hob die Modernisierung und Wirksamkeit bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität hervor.

Das Dreiländerkommando, ein Mechanismus der polizeilichen Zusammenarbeit zwischen Paraguay, Brasilien und Argentinien in der Region der Dreiländergrenze, feierte mit einer Zeremonie im Kulturzentrum Mangoré in Ciudad del Este 30 Jahre gemeinsamen Wirkens. Während der Veranstaltung, die die 352. Generalversammlung des Gremiums darstellte, übergab die paraguayische Delegation den temporären Vorsitz an Argentinien.

Das Bündnis gilt als grundlegende Säule für die Sicherheit im Grenzgebiet und agiert durch Aufklärung, Prävention und ständige Koordination gegen grenzüberschreitende Straftaten. In Paraguay ist die Struktur der Abteilung für Vereinbarungen und Abkommen der internationalen Polizeizusammenarbeit angegliedert.

Unterkommissar Fabio Santa Cruz, Leiter der paraguayischen Abteilung des Kommandos, hob das Wachstum der Einrichtung über die drei Jahrzehnte hervor. Er erklärte, dass Modernisierungsprozesse die Nutzung von Aufklärungsdaten optimiert hätten, was direkte Festnahmen und eine wirksamere Lösung komplexer Fälle auf internationaler Ebene ermögliche.