Leiche im Paraná-Fluss entdeckt, aber Strömung reißt sie fort

Am Donnerstagabend wurde im Distrikt Domingo Martínez de Irala (Alto Paraná) eine männliche Leiche im Paraná-Fluss gesichtet. Bevor die Behörden sie bergen konnten, wurde der Körper von der starken Strömung weggerissen und verschwand.

Im südlichen Teil des Departements Alto Paraná, nahe der Ortschaft Domingo Martínez de Irala, entdeckten Fischer am Donnerstag gegen 18:00 Uhr eine männliche Leiche, die etwa 70 Meter vom Ufer entfernt in einem ruhigeren Flussabschnitt trieb. Die Männer alarmierten die Polizei der Subcomisaría 38ª der Kolonie Lomas Valentinas.

Die eintreffenden Beamten bestätigten, dass es sich um einen Mann handelte, der eine schwarze Jeans und kein Oberteil trug. Aufgrund fehlender Mobilfunkabdeckung am Fundort mussten die Polizisten rund 600 Meter zurücklegen, um Hilfe von der Marine (Área Naval del Este) anzufordern, die ein Boot zur Bergung schicken sollte.

Als die Beamten zum Fundort zurückkehrten, hatte eine starke Strömung den Leichnam bereits in tiefere Gewässer gezogen, sodass eine Bergung unmöglich wurde. Der Vorfall wurde der zuständigen Staatsanwältin María del Carmen Meza aus Iruña gemeldet, die auch über das Verschwinden der Leiche informiert wurde.

Die Identität des Toten bleibt ungeklärt. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich um einen Mann handelt, konnten aber keine weiteren Angaben machen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Herkunft des Leichnams zu klären.