ANDE (Paraguays staatlicher Stromversorger) beginnt mit der Erhebung zur Entschädigung von 165 Grundstückseigentümern für Bau einer Hochspannungsleitung

Die ANDE, Paraguays staatlicher Stromversorger, hat eine sozioökonomische Erhebung gestartet, um finanzielle Entschädigungen für 165 Grundstückseigentümer festzulegen, die von der Schutz- und Leitungstrasse der neuen Valenzuela-Guarambaré-Überlandleitung betroffen sind. Das 70 Kilometer lange Projekt, das vom Interamerikanischen Entwicklungsbank (BID) finanziert wird, wird fünf Gemeinden durchqueren.

ANDE (Paraguays staatlicher Stromversorger) beginnt mit der Erhebung zur Entschädigung von 165 Grundstückseigentümern für Bau einer Hochspannungsleitung
KI-generierte Illustration.

Die Nationale Elektrizitätsverwaltung (ANDE), Paraguays staatlicher Stromversorger, hat den Prozess der Information und der Erhebung für das Projekt der Hochspannungsleitung Valenzuela-Guarambaré eingeleitet. Dabei handelt es sich um eine etwa 70 Kilometer lange Leitung, die von der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) finanziert wird. Die Infrastruktur, die Teil des Programms zur Erweiterung des Hochspannungs-Übertragungsnetzes – Phase II ist, wird durch die Gebiete von fünf Gemeinden verlaufen: Valenzuela, Paraguarí, Carapeguá, Sapucaí und Escobar.

Laut der Anwältin Laura Aranda, der Leiterin des Büros für soziale und ökologische Verantwortung der ANDE, haben die Präsentationen für die Gemeinden bereits begonnen und werden bis nächste Woche andauern. Ziel ist es, über das Bauvorhaben zu informieren und die Entschädigungszahlungen für die 165 Grundstückseigentümer einzuleiten, die von der Leitungstrasse betroffen sind.

Die ANDE betont, dass es sich um eine wirtschaftliche Abfindung handelt und nicht um eine Entschädigung für eine Enteignung. "Die Leitung verläuft nicht über den Wohnsitz, sondern entlang der Grundstücksgrenzen. Die Eigentümer bleiben Eigentümer und können die Fläche für niedrigwüchsige Pflanzungen und Weideland nutzen", erklärte Aranda und grenzte den Prozess von denen des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) ab.

Um die Höhe der Entschädigungen festzulegen, führt die vom IDB beauftragte Beratungsfirma Weimpact gemeinsam mit Technikern des Staatsunternehmens eine sozioökonomische Erhebung durch. Die Feldarbeit findet vom 20. bis 31. Juli ausschließlich bei den Anwohnern im Bereich der Leitungstrasse statt. Die Beträge variieren je nach Lage und Größe jedes Grundstücks und basieren auf Tabellen des MOPC und des Katasteramts.

Die ANDE teilte mit, dass alle Techniker der Beratungsfirma während der Besuche von ihrem personalisierten Personal begleitet werden. Für Anfragen oder Beschwerden kann die Bevölkerung über WhatsApp die Direktion für Umweltmanagement der ANDE kontaktieren.

Quellen (1)

Aktualisiert: 09.07.2026, 03:43