IPS verzeichnet Wachstum der Deckung und Konzentration in Asunción, Central und Alto Paraná

Zwischen April 2025 und April 2026 erweiterte das Instituto de Previsión Social (IPS) seine geschützte Bevölkerung um 63.456 Personen auf insgesamt 1.666.595 Versicherte. Asunción, Central und Alto Paraná konzentrieren mehr als 80 % der Versicherten, was die Formalisierung der Beschäftigung in den wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes widerspiegelt.

Das Instituto de Previsión Social (IPS) Paraguays verzeichnete zwischen April 2025 und April 2026 einen Anstieg seiner geschützten Bevölkerung um 63.456 Personen und erreichte 1.666.595 Versicherte. Die offiziellen Daten zeigen eine Ausweitung der Sozial- und Gesundheitsversorgung, angetrieben durch die Erholung der formellen Beschäftigung und die wirtschaftliche Dynamik in den städtischen Zentren.

Asunción bleibt mit 991.299 Versicherten im April 2026 gegenüber 952.100 im gleichen Monat 2025 führend – ein Anstieg von 4,1 %. Das Departamento Central belegt mit 277.184 Versicherten (Wachstum von 2,9 %) den zweiten Platz, während Alto Paraná mit 136.868 Versicherten (Anstieg von 3,9 %) an dritter Stelle liegt. Zusammen konzentrieren diese drei geografischen Punkte mehr als 80 % der IPS-Versicherten.

Itapúa und Caaguazú verzeichneten ebenfalls ein relevantes Wachstum auf 54.442 bzw. 31.109 Versicherte. San Pedro wies den höchsten relativen Anstieg unter den Departamentos auf: 8,4 %, von 14.393 auf 15.595 Versicherte. Amambay wuchs um 6,0 % auf 21.237 Versicherte. Im Chaco kamen Boquerón und Presidente Hayes auf 23.396 bzw. 17.655 Versicherte, was die wirtschaftliche Bedeutung der Region widerspiegelt.

Die Departamentos mit der geringsten geschützten Bevölkerung bleiben Alto Paraguay (2.520 Versicherte) und Caazapá, das einen leichten Rückgang von 4.708 auf 4.553 Versicherte verzeichnete – einer der wenigen Rückgänge im Beobachtungszeitraum.

Die Daten deuten auf eine Ausweitung des Sozialversicherungssystems hin, zeigen aber eine starke Konzentration in den wichtigsten städtischen und wirtschaftlichen Zentren, was darauf hindeutet, dass die Formalisierung der Arbeit weiterhin von diesen Regionen abhängt.