Der Generalrevisor der Exekutive, Alberto Cabrera, bestätigte, dass die Prüfung des Verbleibs und der Rentabilität von mindestens 900 Immobilien des Sozialversicherungsinstituts (IPS) bis Ende August 2026 abgeschlossen sein werde.
„Wir haben im Rahmen unseres Prüfungsantrags das Organigramm der Einrichtung angefordert. Wir glauben, dass wir, wenn alles normal verläuft und die Unterlagen rechtzeitig und ordnungsgemäß vorgelegt werden, bis Ende August einen Abschlussbericht vorlegen können“, sagte Cabrera.
Die Arbeiten umfassen eine vollständige Überprüfung der Liegenschaften mit einer repräsentativen Stichprobe, um die tatsächliche Situation des IPS zu ermitteln. Die Prüfung wird interinstitutionell sein und eine Abstimmung mit dem Allgemeinen Grundbuchamt erfordern, um die Situation jeder einzelnen titulierten Immobilie zu überprüfen.
„Wir werden uns nicht nur mit den Titeln zufriedengeben. Wir müssen wissen, in welchem Zustand sich dieser Eigentumstitel befindet“, betonte der Revisor. Er erwähnte auch, dass die Escribanía Mayor de Gobierno eingeschaltet werde, um den Zugang zu den Informationen des Grundbuchamts zu erleichtern.
Eine weitere beteiligte Stelle wird das Militärgeografische Institut sein, das über Fachleute und Technologie für die Georeferenzierung der Grundstücke verfügt. „Wenn es in Bahía Negra eine Immobilie des IPS gibt, werden wir mit diesen Informationen überprüfen, ob sie physisch existiert“, veranschaulichte Cabrera.
Der Revisor räumte ein, dass es sich um „eine sehr komplexe Arbeit“ handele, da die Existenz, die Abmessungen und der Zustand jeder einzelnen Immobilie bestätigt werden müssten. Nach der Kartierung würden auch die für die Verwaltung der Güter Verantwortlichen identifiziert.
„Es geht darum, festzustellen, wer in diesen Entscheidungsketten verantwortlich ist. Wie die Contraloría sagt: Wenn es Anhaltspunkte für strafbare Handlungen gibt, werden wir dies automatisch dem IPS-Präsidium zur internen Untersuchung melden, und diese Anhaltspunkte können auch an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet werden“, betonte Cabrera.